Medizin-Lexikon: Einträge mit "T"

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  • Tractus spinalis nervi trigeminalis 2)
    Tractus  >  Tractus spinalis
    • 2) T. sp. nervi trigeminalis

    vom V. Hirnnerv in der Medulla oblongata in das Rückenmark absteigende Fasern zum Nucleus tractus n. trigemini.

  • Tractus spinobulbaris
    Tractus
    • T. spino|bulbaris

    • Englischer Begriff: spinobulbar t.

    alte Bez. für die Hinterstrangbahnen (= Fasciculus gracilis u. cuneatus).

  • Tractus spinocerebellaris
    Tractus
    • T. spino|cerebellaris

  • Tractus spinocerebellaris anterior 1)
    Tractus  >  Tractus spinocerebellaris
    • 1) T. sp. anterior

    • Synonyme: Gowers-Bündel

    die vordere Kleinhirn-Seitenstrang-Bahn von basalen großen Hintersäulenzellen des Rückenmarks, teils kreuzend, teils ungekreuzt, zum Seitenstrang, in diesem aufwärts u. durch Oblongata, Pons u. Pedunculus cerebellaris superior zur Rinde des Kleinhirnwurms.

  • Tractus spinocerebellaris posterior 2)
    Tractus  >  Tractus spinocerebellaris
    • 2) T. sp. posterior

    • Synonyme: Flechsig-Bündel

    • Englischer Begriff: spinocerebellar t.

    die hintere Kleinhirn-Seitenstrang-Bahn von den Zellen des Nucleus dorsalis im Seitenstrang aufwärts u. durch Oblongata u. Pedunculus cerebellaris inferior zur Rinde des Kleinhirnwurms.

  • Tractus spinothalamicus
    Tractus
    • T. spino|thalamicus

    • Englischer Begriff: spinothalamic t.

    die von Zellen des Rückenmark-Hinterhorns nach Kreuzung in der vorderen Commissura alba im Vorderseitenstrang u. dann weiter durch Oblongata, Brücke u. Mittelhirn zum Thalamus laufende Bahn für Druck- u. Berührungs- (= T. sp. anterior) bzw. Schmerz- u. Temperaturempfindung (= T. sp. lateralis).

  • Tractus supraopticohypophysialis
    Tractus
    • T. supra|optico|hypo|physialis

    • Englischer Begriff: supraopticohypophysial t.

    neurosekretor. Fasern hypothalamischer Kerne (Nuclei supraopticus, paraventricul., tuberales), die sich im Hypophysenstiel zusammenschließen u. in den HHL gelangen, an dessen Blutkapillaren sie die in den Perikaryen mitgeführten Hormone Oxytocin u. Vasopressin abgeben.

  • Tractus tectospinalis Loewenthal
    Tractus
    • T. tecto|spinalis (Loewenthal)

    • Englischer Begriff: tectospinal t.

    Bahn, die vom Tectum mesencephali im Vorderseitenstrang zu den Motoneuronen des Rückenmarks zieht.

  • Tractus tegmentalis centralis Bechterew
    Tractus
    • T. tegmentalis centralis (Bechterew)

    • Englischer Begriff: central tegmental t.

    die im Tegmentum mesencephalicum von den Nervenzellen u. Neuriten des motor. Haubenkerns gebildete „zentrale Haubenbahn“, durch die Pallidum, Nucleus ruber, verschied. Etagen der Formatio reticularis, Nucleus dentatus, zentr. Höhlengrau u. Thalamusgebiet mit der unteren Olive verbunden sind.

  • Tractus temporopontinus
    Tractus
    • T. temporo|pontinus

    • Englischer Begriff: temporopontine t.

    das „Türck-Bündel“ von der mittl. u. unteren Schläfenwindung zu den dorsolateralen Brückenkernen.

  • Tractus tuberoinfundibularis
    Tractus
    • T. tubero|infundibularis

    • Englischer Begriff: tuberoinfundibular t.

    die zum Hypothalamus-HVL-System gehörende Bahn vom Tuber cinereum in den Hypophysenstiel, wo sie sich an den Gefäßbaum des portalen Kreislaufs verzweigt.

  • Tractus vestibulospinalis
    Tractus
    • T. vestibulo|spinalis

    • Englischer Begriff: vestibulospinal t.

    die vom Deiters-Kern dorsal um die obere Olive in den Vorderstrang u. zu den Motoneuronen des Rückenmarks ziehende Bahn im Dienste des Körpergleichgew. (Übertragung von Erregungen des Vestibularorgans v.a. auf autochthone Nacken- u. Rückenmuskeln).

  • Traditionelle Chinesische Medizin
    • Synonyme: TCM (Abk.)

    Abbildung

    eigenständiges, über Jahrtausende in vielen (auch widersprüchlichen) Schulen entwickeltes Medizinsystem in China, in dem Akupunktur, Chinesische Arzneitherapie, Chinesische Diätetik, Qigong u. Tuina-Therapie eine wichtige Rolle spielen; stellt kein homogenes Lehrgebäude dar, obwohl alle Lebensprozesse durch das Wirken universaler Prinzipien erklärt werden; als phänomenologische Medizin mit philosophischem Überbau (Konfuzianismus, Taoismus, Buddhismus) u. gut dokumentiertem Erfahrungsschatz ist die TCM auch heute noch relevant u. aktuell. Die wesentlichen Medizintheorien sind die Lehre von Ying und Yang, Fünf Wandlungsphasen, Zangfu-Organen, Lebenssubstanzen, Meridianen u. Krankheitsursachen in der TCM. In der chinesischen Differentialdiagnose sind Befund u. Befinden, Art der Erkrankung u. Reaktionslage des Patienten von Bedeutung. Ausführliche Anamnese u. spezielle Untersuchungsmethoden (Zungendiagnostik, Pulsdiagnostik) führen zur Diagnose. Ziel der Therapie sind die Entfernung pathogener Faktoren, Unterstützung der Organfunktionen u. Regulierung der Lebenssubstanzen.

  • Träger
    • Englischer Begriff: carrier

    • Fach: Biochemie, Nuklearmedizin

    Carrier, Schlepper; Hygiene Keimträger; Genetik Konduktor („Merkmalsträger“); Anästhesie s.u. Narkosegas.

  • Trägerelektrophorese
    • Träger|elektro|phorese

    Elektropherographie.

  • Tragetuch
    • Trage|tuch

    • Fach: Chirurgie

    Mitella.

  • Tragi
    • Tragi

    s.u. Tragus.

  • tragicus
    • tragicus

    • Etymol.: latein.

    • Englischer Begriff: tragal

    zum Tragus gehörend.

  • Tragus
    • Tragus

    • Englischer Begriff: tragus

    der hautüberzogene Knorpelvorsprung der Lamina tragi vor der äußeren Gehörgangsöffnung; evtl. mit Borstenhaaren besetzt („Tragi“; meist büschelförmig: Barbula hirci).

  • Tragusschmerz
    • Tragus|schmerz

    • Englischer Begriff: tragus pain

    s.u. Mastoiditis, okkulte.

  • Tragzeit
    • Englischer Begriff: gestation time

    Dauer der Schwangerschaft: beim Menschen vom Zeitpunkt der Kohabitation (= forensische T.) oder der letzten Menstruation (klin. T.) bis zum Beginn der Geburt, im Allg. 273–281 Tage post conceptionem (s.a. Empfängniszeit). – Durch ein Tragzeit-Gutachten (unter Berücksichtigung des Reifegrades des Neugeborenen etc.) kann im Vaterschaftsprozess ein Beklagter u.U. als Erzeuger ausgeschlossen werden.

  • Training

      regelmäßig wiederholte Maßnahmen zur Steigerung der körperlichen u. geistigen Leistungsfähigkeit.

    • Training, autogenes
    • Trainingsprinzipien

        Grundsätze zur Durchführung u. Dosierung eines Aufbautrainings. Trainingsumfang u. Auswahl der Übungen werden derart gewählt, dass ein kontinuierlicher Muskelaufbau stattfindet, ohne den Pat. zu überfordern. Die Trainingsdosierung beträgt mind. 3 Therapieeinheiten pro Woche von je 30–60 Min. Dauer, muss aber immer individuell angepasst werden. Der Trainingserfolg wird regelmäßig überprüft u. vom verordnenden Arzt dokumentiert. Festlegung der Reihenfolge der Trainingsinhalte durch die Trainingsplanung: Aufwärmphase, Differentialbehandlung der verletzten Region, Aufwärmen u. Dehnen vor isokinetischer Belastung, Schnelligkeits- u. Koordinationstraining, aktive Dehnung, Ausdauertraining, Krafttraining, Abwärmphase.

      • Trainingstherapie, medizinische
        • Synonyme: MTT (Abk.)

        intensivierte Form der Physiotherapie nach Verletzungen des Bewegungsapparates, entwickelt aus der Trainingslehre im Sport. Ind.: indiziert bei allen konservativ oder operativ versorgten Verletzungen des Bewegungsapparates, sofern der Pat., bedingt durch Beruf oder Hobby, einen individuelle Bedarf an Kraft u. Ausdauer aufweist, der über den mittleren Belastungen des tgl. Lebens liegt. Präventive Anw. zur Vermeidung von Überlastungsschäden, muskulärer Schwäche oder Dysbalance. Ziele: Schmerzfreiheit, Wiederherstellung der bestmöglichen muskulären Funktion (Kraft, Ausdauer, Koordination), Wiederherstellung der bestmöglichen Gelenkfunktion, Wiedererlernen alltags- u. sportspezifischer Bewegungsmuster, Prävention erneuter Verletzungen. Durchführung: individuelle Zusammenstellung eines gezielten Aufbautrainings mit oder ohne Gerät. Übungen zum Dehnen verkürzter Muskulatur u. zur Kräftigung entsprechender Antagonisten. Nach Einzelbehandlung wird der Pat. zum Eigentraining angeleitet.

      • Trajektorien
        • Englischer Begriff: trajectories

        • Fach: Physik, Anatomie

        Abbildung

        die sich rechtwinklig kreuzenden „Spannungslinien“ als Orte großer Druck- u. Zugbelastung in einem belasteten Körper. Sind im Knochen (z.B. prox. Femurende) durch entsprechend ausgerichtete Spongiosazüge manifestiert.

      • Trakt
        • Englischer Begriff: tract

        • Fach: Anatomie

        Tractus.

      • Traktion
        • Traktion

        • Synonyme: Zug

        • Englischer Begriff: traction

      • Traktion 1)
        Traktion
        • 1)

        • Fach: Chirurgie, Orthopädie

        Extension (2).

      • Traktion 2)
        Traktion
        • 2)

        • Fach: Geburtshilfe

        Extraktion des Kindes.

      • Traktionsaneurysma
        • Traktions|aneurysma

        • Englischer Begriff: traction aneurysm

        s.u. Aneurysma, echtes.

      • Traktionsdivertikel
        • Traktions|divertikel

        • Englischer Begriff: traction diverticulum

        Ösophagusdivertikel (meist trichterförmig) infolge Narbenzuges, meist in Höhe der Bifurkation (Ösophagusengen, dort Abb.) durch mit der Ösophaguswand verbackene (tuberkulöse) Lymphknoten; im Allg. klein u. symptomlos (nur Rö.-Nebenbefund), Beschwerden evtl. erst bei Vergrößerung durch Pulsation.

      • Traktionsemphysem
        • Traktions|emphysem

        • Englischer Begriff: traction emphysema

        Lungenemphysem (meist Lappenrand) infolge Verziehung durch verschwielende Prozesse.

      • Traktionsversuch
        • Traktions|versuch

        • Englischer Begriff: head control

        (Peiper) Anheben des Säuglings aus der Rückenlage in eine 45°-Schräglage u. Beobachtung der Kopfhaltung zur Prüfung der ZNS-Reife: Beim gesunden Säugling bleibt der Kopf bis zur 6. Wo. nach hinten hängen; im 3. Monat wird der Kopf aktiv mit angehoben; ab 6. Monat bei gleicher Gesamthaltung deutl. Sitztendenz.

      • Traktotomie
        • Trakto|tomie

        • Englischer Begriff: tractotomy

        op. Durchtrennung eines Traktus; i.e.S. die einer sensiblen ZNS-Bahn zur Behebung unstillbarer chron. Schmerzzustände, z.B. des Tractus spinalis nervi V bei Trigeminusneuralgie (nach Sjöquist).

      • Traktushemianopsie
        • Traktus|hemi|an|opsie

        senkrecht-strichförmiger Gesichtsfeldausfall bei – temporobasaler – Alteration des Tractus opticus.

      • TRAM-Lappen

          Abk. für transversaler Rectus-abdominis-Muskel-Lappen; Haut-Muskellappen aus dem Bauchbereich zur operativen Rekonstruktion einer entfernten Brust (TRAM-Lappen-Plastik), wobei die Narbe quer über den Bauch verläuft (meist bei Mammakarzinom).

        • Tramadol
          • Englischer Begriff: tramadole

          stark wirksames Analgetikum (Opioid) mit morphinähnlicher Wirkung; durch Naloxon antagonisierbar.

        • Tramazolin
          • Englischer Begriff: tramazoline

          α-Sympathomimetikum (Imidazolidin); Anw. als Vasokonstriktor in Augen- u. Nasentropfen.

        • Trance
            • 1)
              „Entrückung“ als hypnoseähnlicher Zustand (Einengung von Bewusstsein... (mehr)
            • 2)
              Bez... (mehr)
          • Trance 1)
            Trance
            • 1)

            „Entrückung“ als hypnoseähnlicher Zustand (Einengung von Bewusstsein u. Handlungsfreiheit) mit Erschließung z.B. der Fähigkeit des Einfühlens in fremdes psych. Erleben u. Wünschen. Tritt bei bes. veranlagten oder geübten „Medien“ leichter auf.

          • Trance 2)
            Trance
            • 2)

            • Englischer Begriff: trance

            Bez. für gewisse Dämmerzustände (z.B. alkohol. Dämmerzustand).

          • Trandolapril
          • Tränen
            • Synonyme: Lacrimae

            • Englischer Begriff: tears

            s.u. Tränenflüssigkeit; s.a. Dakryo...

          • Tränenapparat
            • Tränen|apparat

            Apparatus lacrimalis.

          • Tränenbein
            • Englischer Begriff: lacrimal bone

            Os lacrimale.

          • Tränendrüse
            • Tränen|drüse

            • Englischer Begriff: lacrimal gland

            Glandula lacrimalis.

          • Tränendrüsentumoren
            • Tränen|drüsen|tumoren

            • 1)
              gutartige Zysten... (mehr)
            • 2)
              Tränendrüsenmischtumor (evtl... (mehr)
          • Tränendrüsentumoren 1)
            Tränendrüsentumoren
            • 1)

            gutartige Zysten.

          • Tränendrüsentumoren 2)
            Tränendrüsentumoren
            • 2)

            Tränendrüsenmischtumor (evtl. schwer im Gesunden zu entfernen, da der Tumor frühzeitig in die Orbita infiltrieren u. noch nach Jahrzehnten rezidivieren kann; bildet zunächst eine schmerzlose, durch das Oberlid tastbare Schwellung).

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