Medizin-Lexikon: Einträge mit "T"

Roche Lexikon Logo
Medizin-Lexikon durchsuchen

Wonach suchen Sie? Bitte geben Sie Ihren Suchbegriff ein:

Suchergebnisse

  • Transformation, maligne 4)
    Transformation
    • 4)

    • Synonyme: maligne T.

    • Fach: Pathologie, Zytologie

    bösartige Veränderung von Zellen unter dem Einfluss chemischer oder physikal. Noxen oder onkogener Viren mit Wegfall der Mitosehemmung, Änderung von Morphologie u. Wachstum, strukturellen u. numer. Aberrationen des Karyotyps; s.a. Onkogen.

  • Transformationsfeld
    • Trans|formations|feld

    in der Nebennierenrinde die außen u. innen an die Zona fasciculata angrenzende Schicht.

  • Transformationsphase
    • Trans|formations|phase

    • Englischer Begriff: transformation phase

    • Fach: Gynäkologie

    Lutealphase.

  • Transformationszone
    • Transformations|zone

    • Englischer Begriff: transformation zone

    • Fach: Gynäkologie

    Umwandlungszone.

  • Transformylierung
    • Trans|formylierung

    • Englischer Begriff: transformylation

    enzymat. Übertragung des Formylrests –CHO, z.B. mittels Tetrahydrofolsäure als Coenzym.

  • transfrontal
    • trans|frontal

    durch Stirnbein bzw. Stirnhöhle hindurch.

  • Transfusion
    • Trans|fusion

    • Englischer Begriff: transfusion

    Bluttransfusion; s.a. fetofetale u. fetomaternale T., Thrombozytensubstitution, Leukozytenkonzentrat.

  • Transfusion, autologe
    Transfusion
    • T., autologe

    Retransfusion (1).

  • Transfusion, fetale
    Transfusion
    • T., fetale

    • Fach: Geburtshilfe

    s.u. Bluttransfusion, intrauterine.

  • Transfusionsmedizin
    • Transfusions|medizin

    medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Herstellung, Kontrolle u. Sicherung der Qualität von Blutbestandteilkonserven und deren Aufbereitung, der Spendetauglichkeitsbeurteilung, dem Erkennen besonderer Spenderisiken u. der Behandlung von Zwischenfällen, den Techniken der Hämapherese sowie der Durchführung u. Beurteilung immunhämatolog. Untersuchungen befasst. Die Weiterbildungszeit zum Facharzt für T. (Transfusionsmediziner; engl. = transfusionist) beträgt 5 Jahre.

  • Transfusionsschaden
    • Trans|fusions|schaden

    Oberbegriff für bluttransfusionsbedingte Gesundheitsstörungen (einschl. Folgen):

    • 1)
      Hämolyse (u. Chromoproteinniere = „Transfusionsnephritis“), übertragene... (mehr)
    • 2)
      Bildung von Immunantikörpern gegen zelluläre u. plasmatische Bestandteile... (mehr)
  • Transfusionsschaden 1)
    Transfusionsschaden
    • 1)

    Hämolyse (u. Chromoproteinniere = „Transfusionsnephritis“), übertragene Infektionskrankheit (z.B. AIDS, Syphilis, hämatogene Virushepatitis), anderweitige Organschädigung (z.B. Hämosiderose bei Hypertransfusion = „Transfusionssiderose“).

  • Transfusionsschaden 2)
    Transfusionsschaden
    • 2)

    • Englischer Begriff: severe transfusion reaction

    Bildung von Immunantikörpern gegen zelluläre u. plasmatische Bestandteile des Spenderblutes, die bei erneuter Transfusion einen hämolytischen Transfusionszwischenfall auslösen u./oder zur Allergie führen können.

  • Transfusionszwischenfall
    • Trans|fusions|zwischenfall

    • Englischer Begriff: transfusion reaction; t. accident

    akute hämolyt. oder nichthämolyt. Gesundheitsstörung durch die Bluttransfusion. Prophyl.: Kreuzprobe, Antikörpersuchtest, Blutgruppenbestimmung, sachgemäße Herstellung, Prüfung u. Lagerung der Blutkonserven.

  • Transfusionszwischenfall, hämolytischer
    Transfusionszwischenfall
    • T., hämolytischer

    v.a. durch inkompatibles Blut verursachter T., wobei die Reaktion im Falle der AB0-Unverträglichkeit im Allg. sofort, beim Rh- u. bei anderen Systemen mit inkompletten Antikörpern erst nach bis zu 2 Std. erfolgt: Hämoglobinämie und -urie, Kreuzschmerzen, Gesichtsrötung, später Ikterus, evtl. Hämolyseschock u. hämoglobinurisches Nierenversagen; beim Narkotisierten oft nur festzustellen an vermehrter Blutung im Op.-Gebiet (Verbrauchskoagulopathie); ähnl. Gerinnungsstörungen evtl. bei kompatiblem Blut infolge Störung des physiol. Gleichgewichts zwischen gerinnungsfördernden u. -hemmenden Mechanismen (z.B. bei Verw. zu frischer oder zu alter Blutkonserve).

  • Transfusionszwischenfall, nicht-hämolytischer
    Transfusionszwischenfall
    • T., nichthämolytischer

    T. a) durch Leukozyten- oder Thrombozytenantikörper; b) durch Pyrogene der Konserve oder Infusionsflüssigkeit, mit Fieber, evtl. Schüttelfrost; c) durch bakterielle Kontamination der Blutkonserve; v.a. akutes Kreislaufversagen durch die Bakterientoxine; d) Citratintoxikation; e) allerg. Reaktion (Eosinophilie, Urtikaria, Asthma, Glottisödem); f) Hyperkaliämie (in alten Konserven K+-Austritt aus Erythrozyten); g) Übertransfusion; h) Hämosiderose nach (chron.) Massentransfusion.

  • Transglykosidierung
    • Trans|glykosidierung

    • Englischer Begriff: transglycosidation

    • Fach: Biochemie

    der durch α-Glucan-verzweigende Glykosyltransferase („Q-Enzym“) bewirkte Biosyntheseschritt bei verzweigten Kohlenhydraten.

  • Transhydrogenase
    • Transhydrogenase

    • Englischer Begriff: transhydrogenase

    die NAD(P)+-T. mit der Reaktion: NADPH + NAD+ = NADP+ + NADH.

  • transient
    • transient

    • Etymol.: latein./engl.

    vorübergehend, transitorisch.

  • Transillumination
    • Trans|illumination

    • Englischer Begriff: transillumination

    bei der Diaphanoskopie angewandtes Prinzip der Durchleuchtung.

  • Transit
    • Transit

    • Englischer Begriff: transit

    Passage (z.B. eine Anastomose).

  • Transition
    • Englischer Begriff: transition

    Austausch einer Purinbase bzw. einer Pyrimidinbase gegen eine andere im Rahmen einer Punktmutation; s.a. Transversion.

  • transitorisch
    • transitorisch

    • Englischer Begriff: transient

    vorübergehend.

  • transitorische ischämische Attacke
    transitorisch
    • t. ischämische Attacke

    • Englischer Begriff: t. ischemic attack

    flüchtiger ischämischer Insult; s.u. Apoplexia cerebri.

  • Transitzeit, kardiale
    • Transit|zeit, kardiale

    • Englischer Begriff: transit time

    die Zeit, die ein injiziertes Isotop benötigt, um die einzelnen Herzhöhlen zu durchlaufen.

  • Transketolase
    • Trans|ketolase

    • Synonyme: TK (Abk.)

    • Englischer Begriff: transketolase

    Enzym (mit Thiaminpyrophosphat = TPP als Coenzym), das im Pentosephosphat-Zyklus als sog. T-Reaktion v.a. die Umsetzung von Sedoheptulose-7- u. d-Glycerinaldehyd-3-phosphat zu d-Ribose-5- u. d-Xylulose-5-phosphat bewirkt.

  • transkondylär
    • trans|kondylär

    • Englischer Begriff: transcondylar

    durch einen Kondylus hindurch.

  • Transkonioskopie
    • Trans|konio|skopie

    (B. Martensson u. M. 1964) Endoskopie des subglott. Raums mit einem via Punktion des Ligamentum cricothyroideum (s. conicum) in den Kehlkopf eingeführten Endoskop.

  • Transkortin
    • Trans|kortin

    Transcortin.

  • Transkriptase
    • Tran|skriptase

    Transcriptase.

  • Transkription
    • Tran|skription

    • Englischer Begriff: transcription

    die durch Transcriptasen gesteuerte u. durch die Nucleotidsequenz des codogenen DNS-Stranges determinierte Synthese einer komplementären, einzelsträngigen m-, t- u. ribosomalen RNS, die jeweils dem 2. DNS-Strang gleicht; als „Umschreibung“ des DNS- in einen RNS-Text der 1. Schritt in der Realisierung der genet. Information bei der Eiweißbiosynthese (dort Schema). Erfolgt bei Eukaryonten monocistronisch. Funktionelle Einheit ist das Operon; s.a. Translation.

  • Transkription, reverse
    Transkription
    • T., reverse

    • Englischer Begriff: reverse t.

    s.u. Transcriptase, reverse.

  • transkutan
    • trans|kutan

    • Englischer Begriff: transcutaneous; percutaneous

    durch die Haut hindurch (perkutan); z.B. als t. elektrische Nervenstimulation (TENS).

  • translabyrinthär
    • trans|labyrinthär

    durch das Ohrlabyrinth hindurch; z.B. zum Zugang bei Operationen des Akustikusneurinoms.

  • Translation
    • Trans|lation

    • 1)
      „Übersetzung“ der in der Nucleotidsequenz der mRNS gegebenen genet... (mehr)
    • 2)
      die reine, d.h... (mehr)
    • 3)
      Augenbewegung ohne rotatorische Komponente... (mehr)
  • Translation 1)
    Translation
    • 1)

    • Fach: Genetik

    „Übersetzung“ der in der Nucleotidsequenz der mRNS gegebenen genet. Information in die Aminosäuren-Sequenz eines genspezif. Polypeptids bei der Eiweißbiosynthese (dort Schema). Enzymat. Verknüpfung der Aminosäuren mit jeweils spezif., durch ein best. Basen-Triplett („Anticodon“) ausgezeichneten tRNS-Formen zu ebenso vielen Aminoacyl-tRNS-Formen, die über H-Brücken zwischen Anticodon u. komplementärem mRNS-Codon vorübergehend an diese gebunden u. dadurch entspr. der Codonsequenz hintereinander geordnet werden (erfolgt an Ribosomen, die auch die Peptidbindung zwischen aufeinander folgenden Aminosäuren vermitteln).

  • Translation 2)
    Translation
    • 2)

    • Englischer Begriff: 1), 2) translation

    • Fach: Zahnmedizin

    die reine, d.h. rotationsfreie Vorschubbewegung des Unterkiefers.

  • Translation 3)
    Translation
    • 3)

    • Fach: Ophthalmologie

    Augenbewegung ohne rotatorische Komponente.

  • Translationstrauma
    • Trans|lations|trauma

    Einwirkung einer geradgerichtet-gleichförm. Gewalt auf den nicht fixierten Schädel, mit Beschleunigung oder Verzögerung des Schädelinhalts.

  • Translokation
    • Trans|lokation

    • Synonyme: Verlagerung

    • 1)
      op... (mehr)
    • 2)
      Ortsveränderung von Chromosomen- oder Chromatidstücken innerhalb eines... (mehr)
    • T., balancierte
      T., bei der der Träger ein summarisch normales Genom aufweist u. phänotypisch... (mehr)
    • T., reziproke
      wechselseitiger Austausch von Chromosomensegmenten ohne Materialverlust... (mehr)
  • Translokation 1)
    Translokation
    • 1)

    • Fach: Chirurgie

    op. Verpflanzung eines Sehnenansatzes.

  • Translokation 2)
    Translokation
    • 2)

    • Synonyme: Transposition

    • Englischer Begriff: translocation

    • Fach: Genetik

    Ortsveränderung von Chromosomen- oder Chromatidstücken innerhalb eines Chromosomenbestandes.

    • T., balancierte
      T., bei der der Träger ein summarisch normales Genom aufweist u. phänotypisch... (mehr)
    • T., reziproke
      wechselseitiger Austausch von Chromosomensegmenten ohne Materialverlust... (mehr)
  • Translokation, balancierte
    Translokation  >  Translokation 2)
    • T., balancierte

    • Englischer Begriff: balanced t.

    T., bei der der Träger ein summarisch normales Genom aufweist u. phänotypisch gesund ist, jedoch Konduktor einer Translokationstrisomie sein kann. – Bei der Robertson-T. fehlt im Karyogramm eines der beiden Chromosomen 21, dessen langer Arm (q) z.B. am Chromosom 14 hängt; Karyotyp: 45,XX,–14,–21,+t(14q21q).

  • Translokation, reziproke
    Translokation  >  Translokation 2)
    • T., reziproke

    • Englischer Begriff: reciprocal t.

    wechselseitiger Austausch von Chromosomensegmenten ohne Materialverlust; führt bei den Nachkommen in etwa 10% zu Syndromen mit Dysmorphie u. zu gehäuften Aborten.

  • Translokationsmongolismus
    • Trans|lokations|mongolismus

    • Englischer Begriff: translocation mongolism

    s.u. Translokationstrisomie.

  • Translokationstrisomie
    • Trans|lokations|tri|somie

    • Englischer Begriff: translocation trisomy

    • Fach: Genetik

    Abbildung

    bei einem Teil der Nachkommen von Trägern einer balancierten Translokation (s.a. Abb.) entstehende funktionelle Trisomie, bei der die Chromosomenzahl (46) normal erscheint, jedoch ein überzähliges Chromosomenstück (v.a. von 21) an einem anderen Chromosom (v.a. 14) hängt; als 15- bzw. 14/21-Trisomie mit den Symptomen des Down-Syndroms („Translokationsmongolismus“); ferner als unbalancierte partielle 11/22-T. (entstanden nach einer balancierten 11/22-Translokation bei einem Elternteil, mit charakteristischen Dysmorphien beim Kind).

  • Translokator
    • Trans|lokator

    • Englischer Begriff: translocator

    Struktur der Zellmembran („Membrantransportprotein“) für den aktiven Transport.

  • transluminal
    • trans|luminal

    • Englischer Begriff: transluminal

    durch die Gefäßlichtung, z.B. die t. Angioplastie.

  • Transmethylierung
    • Trans|methylierung

    • Englischer Begriff: transmethylation

    intermediäre Übertragung von Methylgruppen, z.B. mittels Methyltransferase („Transmethylase“).

  • Transmineralisation
    • Trans|mineralisation

    • Englischer Begriff: transmineralization

    • Fach: Physiologie

    mengenmäßige Verschiebung der mineral. Stoffe (Ionen) im Organismus.

13555