Medizin-Lexikon: Einträge mit "T"

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  • Tart-Zelle
    • Tart-Zelle

    • Englischer Begriff: tart cell

    unspezif. Phagozyt im Knochenmark: glatt konturiert, mit 2 sich unterschiedlich anfärbenden Nucleolen u. erhaltenem Chromatinnetz, meist in einer Retikulumzelle liegend; Vork. bei Lupus erythematodes (mit der LE-Zelle nicht identisch!) u. schweren konsumierenden Erkrankungen.

  • Tartrat
    • Tartrat

    • Englischer Begriff: tartrate

    Salz der 2-basigen Weinsäure, entweder als neutrales oder als saures T. (eine freie Säuregruppe).

  • Tarui-Glykogenose
    • Tarui-Glykogenose

    s.u. Phosphofructokinase.

  • TASA
    • Synonyme: Abk. für tumor-associated surface antigen

    • Etymol.: engl.

    tumorassoziiertes Oberflächenantigen; s.a. Tumormarker.

  • Taschenabszess
    • Taschen|ab|szess

    • Fach: Zahnmedizin

    von einer Zahnfleischtasche ausgehender Parodontalabszess.

  • Taschenband
    • Taschen|band

    • Englischer Begriff: vestibular ligament

    Ligamentum vestibulare.

  • Taschenfalte
    • Taschen|falte

    • Englischer Begriff: vestibular fold

    Plica vestibularis.

  • Taschenklappe
    • Taschen|klappe

    • Englischer Begriff: semilunar valve

    Valvula semilunaris.

  • Taschenmesserphänomen
    • Taschen|messer|phänomen

    • Fach: Neurologie

    • 1)
      an der spastisch gelähmten Extremität beim passiven Beugeversuch die nach... (mehr)
    • 2)
      abnorme Beugefähigkeit (z.B... (mehr)
  • Taschenmesserphänomen 1)
    Taschenmesserphänomen
    • 1)

    • Englischer Begriff: clasp-knife phenomenon

    an der spastisch gelähmten Extremität beim passiven Beugeversuch die nach anfänglich federndem Widerstand plötzlich – infolge einer Art „Verlängerungsreaktion“ des Muskels – mögliche Beugung des Gliedes.

  • Taschenmesserphänomen 2)
    Taschenmesserphänomen
    • 2)

    • Englischer Begriff: hyperflexibility of knee joint

    abnorme Beugefähigkeit (z.B. Knie) infolge Muskelhypotonie u. Bändererschlaffung u. -überdehnbarkeit (Indolenz); z.B. bei Tabes dorsalis.

  • TASH
    • Synonyme: Abk. für transkoronare Ablation der Septumhypertrophie

    der PTSMA analoges Katheterverfahren zur Therapie der hypertrophischen obstruktiven Kardiomyopathie.

  • Tasikinesie
    • Tasi|kinesie

    • Englischer Begriff: tasikinesia

    Akathisie.

  • Tasonermin
    • Englischer Begriff: tasonermin

    rekombinanter Tumor-Nekrose-Faktor alpha (TNF-α) 1a; Zytostatikum; Wirkung: hemmt die Tumorzellproliferation, schädigt das Tumorgefäßsystem, fördert die Infiltration des Tumors mit Lymphozyten, Monozyten u. Granoluzyten; Anw. bei nicht resezierbaren Weichteilsarkomen der Extremitäten in Kombination mit Melphalan im Rahmen einer isolierten Extremitäten-Perfusion.

  • Tastballen
    • Tast|ballen

    • Englischer Begriff: tactile toruli

    Toruli tactiles.

  • Tastballen, terminale
    Tastballen
    • T., terminale

    Fingerbeere.

  • Tastblindheit
    • Tast|blindheit

    • Englischer Begriff: tactile agnosia

    Astereognosie.

  • Tastempfindung
    • Tast|empfindung

    • Englischer Begriff: tactile sensation; touch sensation

    Wahrnehmung der von Mechanorezeptoren erfassten Berührungsreize als Leistung des Tastsinns. Bei konstanter Einwirkung infolge Adaptation erlöschend.

  • Tastkörperchen
    • Tast|körperchen

    • Englischer Begriff: tactile bodies

    Corpuscula tactus.

  • Tastlähmung
    • Tast|lähmung

    • Englischer Begriff: tactile anesthesia

    Hyp- bis Anästhesie für Berührungsreize, als perzeptive T.: Astereognosie.

  • Tastleisten
    • Tast|leisten

    beim Menschen die von den Cristae cutis (jeweils 2 zu einer Leiste zusammengefügte Kutispapillen-Reihen) gebildeten Hautleisten (dort Abb.).

  • Tastrezeptor
    • Tast|rezeptor

    • Englischer Begriff: touch receptor; tactile receptor

    Mechanorezeptor, der auf Berührung reagiert (Corpuscula tactus).

  • Tastsinn
    • Tast|sinn

    • Synonyme: Berührungssinn; Tactus

    • Englischer Begriff: sense of touch; taction

    Teil des mechanischen Hautsinns u. damit der Oberflächensensibilität, der über Mechanorezeptoren die Wahrnehmung von Berührungen vermittelt. Informiert über den eigenen Körper u. Objekte der Umwelt (Exterozeption). Die Berührungsrezeptoren registrieren u. lokalisieren Bewegungen u. deren Geschwindigkeit. Diese Reize werden in afferente Impulse umgesetzt u. zum Rückenmark geleitet. Dort werden sie einerseits in spinale Reflexmuster eingebaut, andererseits durch das lemniskale System über den Thalamus zur sensiblen Großhirnrinde geleitet (gekreuzt im Tractus spinothalamicus, ungekreuzt im Hinterstrangsystem). Bei Störung des Systems kommt es zu Hyper-, Hyp- oder Anästhesie. – Häufig werden dem T. auch Nozizeption u. Temperatursinn zugeordnet.

  • Tastzentrum
    • Tast|zentrum

    • Englischer Begriff: center of tactile perception

    Körperfühlsphäre.

  • TAT
    • Englischer Begriff: T.A.T

    Abk. für Tetanusantitoxin.

  • Tatauierung
    • Tatauierung

    • Englischer Begriff: tattooing

    Tätowierung.

  • Tätowierung
    • Täto|wierung

    • Synonyme: Tatauierung

    • Englischer Begriff: tattooing

    Einbringen von Farbstoffen (Tusche, Ruß, Chromoxid = grün, Zinnober = rot) in die Lederhaut mittels Nadeln. – Auch entsprechende traumatische Affektionen durch Pulverschmauch, Teer, Schmutzpartikel.

  • Tatzenhand
    • Tatzen|hand

    • Englischer Begriff: claw-hand

    die ödematöse, livid-kalte Hand („Safthand“), v.a. bei Syringomyelie. – Ferner die Hand beim (v.-)Pfaundler-Hurler-Syndrom.

  • Taubblindheit
    • Taub|blindheit

    • Englischer Begriff: deaf-blindness

    Fehlen des Hör- u. Sehvermögens (mit Orientierungsvermögen nur durch den Tastsinn). Bei frühzeitigem Auftreten fehlt auch die artikulierte Sprache (= Taubstummblindheit).

  • Taubenkrätze
    • Tauben|krätze

    • Englischer Begriff: pigeon itch

    bes. nachts stark juckendes urtikarielles, follikuläres oder ekzematoides Exanthem an Stamm u. Extremitäten durch – z.T. auch in Wohnungen eindringende – Vogelmilben oder -zecken (z.B. Dermanyssus avium, Argas reflexus).

  • Taubenzüchterlunge
    • Tauben|züchterlunge

    • Englischer Begriff: pigeon-breeder's lung

    auf allerg. Alveolitis beruhende interstitielle Pneumonie (mit Übergang in Lungenfibrose), beginnend ca. 4–6 Std. nach Inhalation von im Taubenkot enthaltenen – u. auch im Taubenblut nachweisbaren – Antigenen, die die Bildung präzipitierender Antikörper (IgG) i.S. der Arthus-Reaktion auslösen. Klinik: hohes Fieber, Husten, Dyspnoe (bei kleinnodulärer u. retikulärer Lungenzeichnungsvermehrung); führt zu Cor pulmonale, kardiorespirator. Insuffizienz.

  • Taubheit
    • Taub|heit

    • Synonyme: Surditas; Kophosis

    • Englischer Begriff: deafness

    Tabelle

    ein- oder halbseitige „Gehörlosigkeit“, als absolute T. für alle Schallreize, als praktische T. mit Hörverlust für laute Umgangssprache bei noch vorhandener Wahrnehmung einzelner Töne u. Geräusche (> 70 dB). Bei angeborener oder bis zum 6.–8. Lj. erworbener bds. Form kombin. mit Fehlen der artikulierten Lautsprache (Taubstummheit). Angeborene T. entweder intrauterin erworben (v.a. konnatale Syphilis, Röteln-Embryopathie, Rh-Inkompatibilität mit Kernikterus, Labyrinthitis) oder als isolierte erbliche Form (meist autosomal-rezessiv; Typen Tab.) sowie im Rahmen von Fehlbildungssyndromen (z.B. Alport-, Jervell-Lange-Nielsen-, Waardenburg-, Cockayne-, Pendred- u. Usher-Syndrom); erworbene T. (Innenohrschaden) Folge von z.B. (Meningokokken-)Meningitis, Enzephalitis, Scharlach, Masern, Tuberkulose, Osteomyelitis, Mittelohr-Erkrankungen, Otosklerose, (Baro-)Trauma u.a. (als absol. T. stets mit Innenohr- oder Hörnervbeteiligung).

  • Taubnesselblüten
  • Taubstummblindheit
    • Taub|stumm|blindheit

    s.u. Taubblindheit.

  • Taubstummheit
    • Taub|stumm|heit

    • Synonyme: Mutisurditas; Surdomutitas

    • Englischer Begriff: deaf-mutism

    Ausbleiben oder Verlernen (nur vor dem 6.–8. Lj.; = sek. Stummheit) der artikulierten Lautsprache infolge Taubheit bei intaktem Sprech- und Sprachorgan.

  • Taucherkrankheit
    • Taucher|krankheit

    • Englischer Begriff: caisson disease; diver's paralysis

    beim Taucher sofort oder Std. nach zu raschem Auftauchen einsetzende Symptome i.S. der Druckfallkrankheit.

  • Taucherunfall
    • Taucher|unfall

    • Englischer Begriff: diving accident

    infolge Missachtung der Auftauchregeln vorkommende Dekompressionsschäden i.S. der Druckfallkrankheit sowie Lungenüberdehnung, Pneumothorax, Mediastinalemphysem, Luftembolie. – Ferner z.B. Blaukommen (durch sog. Tauchersturz), Barotrauma des Ohres, Tiefenrausch (= „Taucherrausch“), Oxidose (durch erhöhten O2-Partialdruck; u.U. rasch tödlich), Hypoxie, Unterkühlung, Ertrinken, Ersticken.

  • Tauchkropf
    • Tauch|kropf

    • Englischer Begriff: diving goiter

    beim Schluckakt in die obere Thoraxapertur „eintauchende“ – u. evtl. intermittierende Schluck- u. Atembeschwerden verursachende – Struma (nodosa).

  • Tauchreflex
    • Tauch|reflex

    • Englischer Begriff: diving reflex

    durch Eintauchen des Gesichts in kaltes Wasser (2 °C) ausgelöster Vagusreflex: periphere Vasokonstriktion, starker Abfall von Herzminutenvolumen u. Pulsfrequenz, evtl. Blutdruckerhöhung; bei gestörtem Reflex Gefahr des Sekundenherztodes.

  • Taufliege
  • Taurin
    • Taurin

    • Synonyme: Aminoäthansulfonsäure; H2N–CH2–CH2–SO3H

    • Englischer Begriff: taurine

    Abbauprodukt des Cysteins, v.a. als Konjugationspartner „gepaarter Gallensäuren“: außer Glykochol- u. -desoxycholsäure die Taurocholsäure (Anw. als Cholagogum, Antidot bei Digitalisvergiftung, Nährbodenzusatz).

  • Taurolidin

      Chemotherapeutikum, das durch Kondensation von Taurin mit Formaldehyd entsteht. Anw. gegen Bakterien u. Pilze v.a. bei Peritonitis.

    • Täuschung
      • Englischer Begriff: delusion

      Sinnestäuschung.

    • Tausendgüldenkraut
    • Taussig
      • Taussig

      • Biogr.: Helen Brooke T., 1898–1986, Kinderärztin, Baltimore

    • Taussig-Bing-Syndrom
      Taussig
      • T.-Bing-Syndrom

      • Englischer Begriff: Taussig-Bing syndrome

      • Biogr.: Richard J. B

      (1949) angeborener zyanotischer Herzfehler (dort Tab.) mit Transposition der Aorta, Linkslage der Pulmonalis, hoch sitzendem Ventrikelseptumdefekt u. Hypertrophie des re. Ventrikels; mit Meso- oder Holosystolikum (Puncum maximum 3.–4. ICR li. parasternal) u. EKG-Symptomen der Re.-Überlastung; starker Re.-li.-Shunt bedingt Gleichheit von Körper- u. Lungenkreislaufzeit u. simultane Füllung von Aorta u. Pulmonalis bei Angiokardiographie; im Röntgenbild starke Erweiterung von Pulmonalbogen u. Lungenarterien.

    • Taussig-Snellen-Albers-Syndrom
      Taussig
      • T.-Snellen-Albers-Syndrom

      • Englischer Begriff: T.-Snellen-Albers syndrome; figure-of-eight syndrome

      (1947) „komplette Lungenvenentransposition“ mit Einmündung aller Lungenvenen in die Vena brachiocephalica sinistra u. Kommunikation beider Vorhöfe; Klinik: Belastungszyanose, P dextrocardiale, Rechtsschenkelblock mit Re.-Überlastung; Röntgenbild: „Schneemann“-Herz (s.u. Herzfehler, dort Tab.).

    • Taussig-Syndrom
      Taussig
      • T.-Syndrom

      angeborener zyanotischer Herzfehler (dort Tab.) mit Vorhof- u. Ventrikelseptumdefekt, Transposition der Aorta, „reitender“ Pulmonalis; normale Herzkonfiguration, Systolikum mit Punctum maximum im 2.–3. ICR li. parasternal; Sonderform des T.-Bing-Sy.

    • tauto...

        Wortteil „ein- u. dasselbe“, „kongruent“.

      • Tautologie
        • Tauto|logie

        • Englischer Begriff: tautology

        • Fach: Psychologie

        mehrfache Umschreibung des gleichen Sachverhaltes als Ausdruck einer Sprachstörung (treffender Ausdruck nicht verfügbar).

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