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  • Trommelfellentzündung
    • Trommelfell|entzündung

    Myringitis.

  • Trommelfellinzision
    • Trommelfell|inzision

    • Englischer Begriff: myringotomy; tympanotomy

    Parazentese.

  • Trommelfellperforation
    • Trommelfell|perforation

    • 1)
      bei akuter Otitis media Spontandurchbruch mit nadelstichfeinem Fistelgang... (mehr)
    • 2)   Abbildung
      bei chron... (mehr)
    • 3)
      Parazentese... (mehr)
  • Trommelfellperforation 1)
    Trommelfellperforation
    • 1)

    bei akuter Otitis media Spontandurchbruch mit nadelstichfeinem Fistelgang, aus dem pulsierend Eiter austritt.

  • Trommelfellperforation 2)
    Trommelfellperforation
    • 2)

    Abbildung

    bei chron. Otitis media rundlicher bis nierenförm. Defekt (s. Abb.). S.a. Trommelfellruptur.

  • Trommelfellperforation, künstliche 3)
    Trommelfellperforation
    • 3)

    • Synonyme: künstl. T.

    • Englischer Begriff: perforation of the eardrum

    Parazentese.

  • Trommelfellreflex
    • Trommelfell|reflex

    • Englischer Begriff: eardrum reflex

    bei der Otoskopie normalerweise im vord.-unteren (senkrecht zur Gehörgangsachse stehenden) Sektor auftretender dreieckiger Lichtreflex. Lage- u. Formänderung ist Hinweis auf patho. Verhältnisse; s.a. Auris (dort Abb.).

  • Trommelfellruptur
    • Trommelfell|ruptur

    • Englischer Begriff: myringorupture

    traumat. Riss des Trommelfells, meist gezackter Defekt mit blutunterlaufenen Rändern; direkt nach Durchstoßung, indirekt durch Barotrauma (z.B. bei Sturzflug, Explosion, Ohrfeige). Meist Selbstheilung; evtl. Myringoplastik nötig.

  • Trommelschlägelanhänge
    • Trommelschlägel(anhänge)

    • Fach: Zytologie

    Drumstick.

  • Trommelschlägelfinger
    • Trommelschlägel|finger

    • Synonyme: Digiti hippocratici

    • Englischer Begriff: clubbed fingers

    Abbildung

    rundl. Auftreibung der Finger-Endglieder durch Hyperplasie u. Hypertrophie von Weichteilen u. Periost (s. Abb.). Tritt oft zus. mit Uhrglasnägeln u. Trommelschlägelzehen auf. Ätiol.: chronische Sauerstoffminderversorgung, z.B. bei Bronchiektasen, Lungenemphysem, Hamman-Rich-Syndrom, Pneumokoniose, angeborenem Herzfehler mit Rechts-links-Shunt, Pulmonalsklerose; selten hereditär im Rahmen eines Marie-Bamberger-Syndroms.

  • Trommelschlägelform
    • Trommelschlägel|form

    • Englischer Begriff: drumstick form

    durch endständige Sporen gebildete Form von Clostridium tetani.

  • Trommer-Probe
    • Trommer-Probe

    • Englischer Begriff: Trommer's test

    • Biogr.: Karl August Tr., 1806–1879, dt. Chemiker

    (1841) Nachweis reduzierender Zucker (v.a. Glucose) anhand eines gelbroten Cu2O-Niederschlags im stark alkal. Harn beim Zutropfen 10%iger CuSO4-Lsg.

  • Trommlerlähmung
    • Trommler|lähmung

    bei Trommelschlägern Ausfall (Ruptur) des M. extensor pollicis longus, weit seltener des M. flexor pollicis longus infolge Ruptur der Sehne bei Überanstrengungstendovaginitis („Trommlersehne“ n. Düms).

  • Trömner-Reflex
    • Trömner-Reflex

    • Synonyme: Fingerzeichen; Kino-R.; Rossolimo-R.

    • Englischer Begriff: Trömner's reflex

    • Biogr.: Ernest L. O. Tr., 1868–1949, dt. Neurologe

    (1913) reflektor. Beugung des 1.–4. Fingers nach Schlag gegen die Unterseite des Mittelfinger-Endgliedes. Vork. häufig bei vegetat. Übererregbarkeit; gilt in sehr starker, insbes. auch einseitiger Form als Pyramidenbahnzeichen.

  • Trompetenbakterien
    • Trompeten|bakterien

    • Englischer Begriff: trumpet bacteria

    saprophyt. Mycobact.-Arten (z.B. M. phlei, M. stercoris), die häufig von der Innenwand von Blechblasinstrumenten (u. Wasserhähnen) isoliert wurden.

  • Tropaalkaloide
    • Tropa|alkaloide

    • Synonyme: Tropanalkaloide

    • Englischer Begriff: tropane alkaloids

    z.T. stark toxische, pflanzl. Alkaloide mit „Tropan-Ringgerüst“, z.B. Hyoscyamin, Atropin, Scopolamin, Cocain.

  • Tropalpin
    • Englischer Begriff: 2-dimethylaminoethyl benzilate

    Anticholinergikum; Spasmolytikum.

  • Tropenkrankheiten
    • Tropen|krankheiten

    • Englischer Begriff: tropical diseases

    in trop. Breiten endemische Infektionskrankheiten, deren Erreger oder Überträger sich v.a. in diesem Klima halten können (z.B. Malaria tropica, Gelbfieber, Amöbenruhr, Bilharziose, Filariasis, Zecken-Rückfallfieber, Frambösie, Schlafkrankheit) oder die dort bei rel. schlechten Lebensbedingungen gehäuft vorkommen.

  • Tropenmedizin
    • Tropen|medizin

    medizinischer Bereich, der sich mit der Erkennung, Epidemiologie, Prävention, Diagnostik, Therapie u. Bekämpfung von Gesundheitsstörungen befasst, die an tropische Klimabedingungen u. die besonderen Lebensumstände in tropischen Entwicklungsländern gebunden sind. Ärzte können nach entsprechender Weiterbildung dafür eine Zusatzbezeichnung erwerben.

  • Tropenringwurm
  • Tropentauglichkeit
    • Tropen|tauglichkeit

    das Vorhandensein der bes. gesundheitl. Voraussetzungen, um – als Tourist oder als Diensttuender – Klima, Ernährung, hygien. Verhältnisse sowie die evtl. Erkrankungen in trop. Ländern voraussichtlich ohne Gefährdung zu ertragen. Beeinträchtigt v.a. durch chron. Leiden der Kreislauf-, Atmungs-, Verdauungs- u. Ausscheidungsorgane, ferner durch Krankheiten, die die notwendigen Schutzimpfungen nicht zulassen.

  • Tropf
    • Englischer Begriff: drip

    Jargon für Dauertropfinfusion.

  • Tröpfcheninfektion
    • Tröpfchen|infektion

    • Englischer Begriff: droplet infection

    I. durch Versprühen erregerhaltigen Speichels beim Sprechen, Husten u. Niesen (max. Distanz 1–2 m).

  • Tropfen
      • 1)
        flüssige Arzneizubereitung; als Dosierungsangabe entspricht z.B... (mehr)
      • 2)
        Dicker Tropfen, hängender Tr... (mehr)
    • Tropfen 1)
      Tropfen
      • 1)

      • Synonyme: Guttae; Tr. (Abk.)

      • Englischer Begriff: gutta(e); drop(s)

      flüssige Arzneizubereitung; als Dosierungsangabe entspricht z.B. 1 g bei wässriger Lsg. etwa 20 Tr., 1 g 96% Äthanol 63 Tr.; Angabe in sog. Tropfentabellen.

    • Tropfen 2)
      Tropfen
      • 2)

      • Englischer Begriff: thick d.; hanging d.

      • Fach: Mikroskopie

      Dicker Tropfen, hängender Tr.

    • Tropfenherz
      • Tropfen|herz

      • Englischer Begriff: suspended heart

      (Friedr. Kraus) das schmale, lange, mittelständige, stark seitenbewegl. („Cor pendulum“) hypoplast. Herz des Asthenikers („Cor asthenicum“); i.w.S. auch das Emphysemherz.

    • Tropfglas
      • Tropf|glas

      • Synonyme: Vitrum patentatum

      • Englischer Begriff: dropper

      Flasche mit einem besonderen Verschluss, der es ermöglicht, daraus langsam u. damit zählbar Tropfen einer Arzneimittellösung zu entnehmen.

    • tropfige Entmischung

        Auftreten feiner Tröpfchen im Zellplasma als Vorstufe der trüben Schwellung.

      • Tropfnarkose
        • Tropf|narkose

        • Englischer Begriff: open (dropping) anesthesia

        Inhalationsnarkose mit bei Zimmertemperatur verdampfendem Narkotikum (z.B. Äther, Chloräthyl, Chloroform), das in flüss. Form auf eine Narkosemaske (z.B. Schimmelbusch-Tropfmaske) aufgetropft wird; heute nicht mehr üblich.

      • troph...

          Wortteil „Ernährung“, „Nahrung“.

        • Tropheryma whippelii
          • Tropheryma whippelei

          • Synonyme: Tropheryma whippelii

          schwer züchtbare Stäbchenbakterien mit dreischichtiger Zellmembran; Erreger der Whipple-Krankheit.

        • Trophik
          • Trophik

          • Englischer Begriff: trophism; trophicity

          die Ernährung bzw. der Ernährungs-(u. damit auch der Wachstums)zustand eines Gewebes, Organs oder Organismus.

        • trophisch
          • trophisch

          • Englischer Begriff: trophic

          nutritiv, die Trophik betreffend bzw. durch sie bedingt.

        • Trophoblast
          • Tropho|blast

          • Englischer Begriff: trophoblast

          • Fach: Embryologie

          Abbildung

          beim Säugetier die Außenwand des Keimbläschens (Blastozyste); anfangs (z.Zt. der Kontaktaufnahme mit der Uterusschleimhaut) als einfache Lage flacher, polygonaler Zellen mit Differenzierung fermentbildender großer Zellen (= Zyto-T.) u. ein sich daraus entwickelndes Synzytium (= Synzytio- oder Plasmodio-T.), die zunächst regellos durchmischt sind (Abb.); ab 8. Tag liegen Erstere dem Innern der Blastozyste, Letzteres dem mütterl. Gewebe zu, in das sich der T. amöboid vorschiebt (= Implantations-T.) u. Hohlräume bildet (= Spongio-T.; Beginn der Plazentation).

        • Trophoblasterkrankungen, gestationsbedingte
          • Synonyme: GTE (Abk.)

          • Englischer Begriff: gestational trophoblastic diseases; GTD (Abk.); gestational trophoblastic tumours; GTT (Abk.)

          Tabelle

          Oberbegriff für Blasenmole u. Chorionepitheliom (Tab.); maligne Tumoren aus Zellen einer fehlgesteuerten Fruchtanlage; nach Art des Zellwachstums werden 3 Kategorien unterschieden: 1) Blasenmole als nichtinvasive Trophoblastproliferation; 2) destruierende Mole als invasive, nicht metastasierende Chorionwucherung; 3) das hämatogen metastasierende Chorionkarzinom. – Dazugerechnet wird weiter: plazentanaher Pseudotumor: überschießende Gewebsreaktion im Implantationsbereich einer Schwangerschaft; evtl. langsam metastasierend.

        • Trophoblastom
          • Tropho|blastom

          • Synonyme: Trophoblasttumor

          • Englischer Begriff: trophoblastoma

          Chorionepitheliom.

        • Trophödem
          • Troph|ödem

          • Englischer Begriff: trophedema

          neurotrophisch bedingtes Lymphödem; z.B. die Meige-Hautschwellung symmetr. an Unterschenkeln, seltener an Armen u. Gesicht, schmerzlos, evtl. mit neurol. Symptomen; i.e.S. das Nonne-Milroy-Meige-Syndrom.

        • Trophoneurose
          • Tropho|neurose

          • Englischer Begriff: trophoneurosis

          unpräziser Sammelbegriff für Erkrankungen, bei denen organ. oder funktionelle Störungen des zentralen u./oder peripheren Nervensystems ursächl. Bedeutung haben u. die mit troph. Störungen einhergehen.

        • trophotrop
          • tropho|trop

          • Englischer Begriff: trophotropic

          die Trophik betreffend.

        • Trophozoit
          • Tropho|zoit

          • Englischer Begriff: trophozoite

          die vegetat. Form von Entamoeba histolytica (als Minuta- u. Magna-Form).

        • Tropicamid
          • Englischer Begriff: tropicamide

          ein Parasympatholytikum; lokale Anw. als Mydriatikum zur diagnostischen Pupillenerweiterung.

        • Tropika
          • Tropika

          • Englischer Begriff: tropical malaria

          Malaria tropica.

        • Tropin
          • Tropin

          • Englischer Begriff: tropin

          • Fach: Physiologie

          („tropes“) Hormon, das indirekt wirkt, indem es die Tätigkeit einer anderen endokrinen Drüse anregt; z.B. Thyreotropin.

        • tropisch
          • Englischer Begriff: tropical

          in den Tropen vorkommend; z.B. t. Leberabszess (Amöbenabszess), t. Muskelabszess (Pyomyositis tropica), t. Splenomegalie (Kala-Azar), t. Sprue.

        • Tropisetron
          • Englischer Begriff: tropisetron

          ein Antiemetikum (Serotonin-Antagonist); Anw. v.a. zur Prophyl. u. Ther. von Zytostatika-induziertem Erbrechen.

        • Tropismus
          • Tropis|mus

          • Englischer Begriff: tropism

          • Fach: Biologie

          hin- oder weggerichtete Bewegung festsitzender Organismen aufgrund eines Reizes, z.B. Chemo-, Phototropismus.

        • Tropokollagen
          • Tropo|kollagen

          • Englischer Begriff: tropocollagen

          eine lösl. Vorstufe des Kollagens.

        • Tropomyosin
          • Tropo|myosin

          • Englischer Begriff: tropomyosin

          ein Protein, das zusammen mit Troponin als Regulatorprotein bei der Muskelkontraktion (dort Schema) wirkt; s.a. Muskeleiweiß.

        • Troponin
          • Troponin

          • Synonyme: Tn (Abk.)

          • Englischer Begriff: troponin

          ein in den dünnen Aktinfilamenten des Muskels enthaltenes Regulatorprotein, das für die Calcium-Sensitivität der kontraktilen Proteine verantwortlich ist. Das Calcium-Ion verbindet sich mit Troponin, dies führt zu einer Verlagerung des anderen Regulatorproteins Tropomyosin, dadurch wird am Aktinfilament der Angriffsort für das Myosin frei, u. es kommt zur Kontraktion; s.u. Myofibrille u. Myofilamente. Das T.-Molekül besteht aus den Untereinheiten I (inhibitorisch), T (Tropomyosinbindung) u. C (Calciumbindung). Die Isoformen im Herzen (cardial) cTnI u. cTnT werden bei einem Myokardinfarkt freigesetzt u. dienen zur Diagnostik.

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