Medizin-Lexikon: Einträge mit "U"

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  • Uteruskarzinom
    • Uterus|karzinom

    • Englischer Begriff: uterine carcinoma

    Kollum-, Korpuskarzinom.

  • Uteruskonglutination
    • Uterus|kon|glutination

    • Englischer Begriff: uterine conglutination

    Verklebung der Eihäute mit der Zervix, verbunden mit Starrheit des äußeren Muttermundes unter der Geburt u. mit Ausbleiben der Muttermundöffnung trotz fortschreitender Erweiterung des Gebärmutterhalses; Gefahr der Uterusruptur.

  • Uterusmittel

      Medikamente, die den Muskeltonus der Gebärmutter beeinflussen u. dadurch wehenfördernd (s.u. Wehenmittel) oder wehenhemmend (s.u. Tokolytica) wirken.

    • Uterusmotorik
      • Uterus|motorik

      • Englischer Begriff: uterine motility

      die Gesamtheit der Bewegungsmöglichkeiten des Uterus; im Wesentlichen bestimmt durch die Uterusmuskulatur (Gitterstruktur zweier sich spiralig kreuzender Muskelzüge) u. den Halteapparat des Uterus; spielt eine besondere Rolle v.a. während der Geburt; s.a. Geburtsmechanismus, Wehen.

    • Uterusmyom
      • Uterus|myom

      • Synonyme: Myoma uteri

      • Englischer Begriff: uterine myoma; hysteromyoma

      rundes bis unregelmäßig-knolliges, von einer Kapsel umgebenes Leiomyom der Gebärmutter. Eine gutartige, in ihrer Entwicklung an die Ovarialfunktionen gebundene Geschwulst; tritt bevorzugt um die Menopause auf (nach Eintreten der hormonalen Ruhe schrumpfend); mit bindegewebigen Anteilen als Fibromyom; selten als Adenom; evtl. erweichend (durch Nekrose, Bildung kavernöser Bluträume, ödematöse Durchtränkung, Degeneration, eitrige Infektion etc.) oder aber verhärtend (durch Sklerose, Kalkeinlagerung). Evtl. in Vielzahl ausgebildet (Uterusmyomatose) u. dann mit schwangerschaftsähnlicher Vergrößerung (auch nicht befallener Gebärmutterbereiche). Selten sarkomatös entartend; je nach Sitz unterschieden z.B. als Korpus-, Zervix- u. Portiomyom, als intramurales (in der Organwand), submuköses (unter dem Endometrium; in die Uterushöhle ragend; Menorrhagien bis Dauerblutung verursachend) u. als subseröses Myom (evtl. gestielt oder in das Lig. latum vordringend; s.a. Stieldrehung); kann Miktions-, Defäkationsbeschwerden, Ureterkompression, Ischialgien, kolikartige Kontraktionen der Gebärmutter verursachen (evtl. mit Ausstoßung eines submukösen Myoms).

    • Uterusperforation
      • Uterus|perforation

      • Englischer Begriff: uterine perforation

      Durchstoßung der Gebärmutterwandung (z.B. bei Uterusausräumung, Kürettage). Kann bei aseptischem Vorgehen u. sofortigem Erkennen (u. Zurückziehen des Instruments) komplikationslos heilen; erst später bemerkt, erfordert sie Laparotomie u. operative Versorgung.

    • Uterusplastik
      • Uterus|plastik

      • Englischer Begriff: uteroplasty; metroplasty

      operative Korrektur einer Uterusfehlbildung zur Sterilitätsbehebung (analog auch Eingriffe an Eileitern, z.B. Eileiterneueinpflanzung).

    • Uteruspolypose
      • Uterus|polyp(ose)

      • Englischer Begriff: uterine polyposis

      Polyp der Gebärmutterhöhle; solitär oder mehrfach (Polyposis uteri), gestielt oder breitbasig. Als polypoide Endometriumhyperplasie (evtl. „funktionierend“, d.h. mit Schleimhautveränderungen im Zyklus), als – evtl. diffus papilläres – Gebilde bei glandulär-zystischer Hyperplasie, als Adenom.

    • Uterusprolaps
      • Uterus|prolaps

      • Englischer Begriff: prolapse of the uterus

      teilweiser bis vollständiger Vorfall der Gebärmutter aus der Schamspalte infolge Schwäche oder Verletzung des Beckenbodens, Diaphragma pelvis u./oder der Gebärmutterbänder sowie bei Retroversio/-flexio; zieht die Harnblase u. den Mastdarm mit herab (= Zysto- bzw. Rektozele) u. stülpt teilweise bis völlig die Scheide aus u. um (Inversion), die das prolabierte Organ wie ein Bruchsack bedeckt (= Hysterovaginozele; s.a. Descensus uteri). Der vorgetretene Gebärmutterteil ist ödematös, bindegewebig hypertrophiert, verhornt u. xerotisch; oft auch Dekubitalgeschwüre, bei Multiparen Elongatio cervicis; in mit herabgezogenen Douglas-Räumen evtl. Darmschlingen (= Hysteroenterozele).

    • Uterusretroflexion
      • Uterus|retroflexion

      • Synonyme: -retroposition

      • Englischer Begriff: uterine retroflexion; u. retroposition

      s.u. Retroflexio, Retropositio.

    • Uterusruptur
      • Uterus|ruptur

      • Englischer Begriff: uterine rupture; metrorrhexis

      Einreißen der Gebärmutterwand im Zusammenhang mit der Wehentätigkeit, d.h. infolge Überdehnung des Geburtsschlauches nach „Wehensturm“ (evtl. infolge Wehenmittelüberdosierung), z.B. bei Geburtshindernis oder -regelwidrigkeiten, übergroßem Kind, evtl. aber als Folge eines geburtshilflichen Eingriffes („violente U.“). Betrifft als „inkomplette“ oder „extraperitoneale“ U. nur das Myometrium, als „komplette“ U. alle Schichten. Erfolgt meist am Korpus-Zervix-Übergang (etwa im Verlauf der Bandl-Furche), evtl. aber im hinteren Scheidengewölbe (= Kolpaporrhexis), evtl. an atypischer, wandschwacher Stelle u. ohne vorherige Überdehnung („stille U.“). Klinik: zunehmende Spontanschmerzen, Druckschmerzhaftigkeit des unteren Uterinsegments u. der gespannten runden Uterusbänder, Steigen des Bandl-Ringes, Krampfwehen, Pulsfrequenzanstieg, nach erfolgter Ruptur Schock. S.a. Scheidenriss.

    • Uterussenkung
      • Uterus|senkung

      Descensus uteri.

    • Uterussonde
      • Uterus|sonde

      • Englischer Begriff: uterine probe

      Sonde mit Skala zum Messen der Uteruslänge u. -ausdehnung.

    • Uterusspasmus
      • Uterus|spasmus

      • Englischer Begriff: uterine spasm

      Gebärmutterkrampf; sog. funktionelle Weichteilschwierigkeit unter der Geburt mit Umschnürung des vorangehenden Kindsteils am inneren Muttermund („Strictura uteri“), evtl. gefolgt von Verhaltung (Retentio) der Plazenta. Bei Dauerkontraktion (Tetanus uteri) mit Störung der Plazentazirkulation verbunden (Hypoxiegefahr für das Kind). – Macht als zervikale Dystokie (Ausbleiben der Öffnung des äußeren Muttermundes trotz weitgehender Dehnung des Zervikalkanals durch den vorangehenden Teil) die Retraktion des Weichteilschlauches unmöglich u. führt zu extremer Muttermunddehnung (dabei Vagina geöffnet, Damm vorgewölbt), u.U. zur zervikalen Uterusruptur. S.a. Uteruskonglutination.

    • Uterussynechie
      • Uterus|syn|echie

      • Englischer Begriff: synechia uteri

      Miteinanderverwachsen der Wände der Gebärmutterhöhle.

    • Uterustrismus
      • Uterus|trismus

      • Englischer Begriff: trismus uteri

      ungebräuchlicher Ausdruck für zervikale Dystokie; s.a. Uterusspasmus.

    • Uterustympanie
      • Uterus|tympanie

      • Englischer Begriff: uterine tympany

      s.u. Physometra.

    • Uteruszeichen
      • Uterus|zeichen

      • Fach: Geburtshilfe

      • 1)
        Schwangerschaftszeichen an der Gebärmutter; allgemein Vergrößerung, Auflockerung... (mehr)
      • 2)
        Lösungszeichen n. Schröder... (mehr)
    • Uteruszeichen 1)
      Uteruszeichen
      • 1)

      Schwangerschaftszeichen an der Gebärmutter; allgemein Vergrößerung, Auflockerung, Konsistenzwechsel, Form u. Größe ändernde Kontraktionen; Ahlfeld, Noble-Zeichen.

    • Uteruszeichen 2)
      Uteruszeichen
      • 2)

      • Englischer Begriff: uterine signs

      Lösungszeichen n. Schröder.

    • Utilisation
      • Utilisation

      • Englischer Begriff: utilization

      • Fach: Biochemie

      Ausnutzung eines Substrats im Zwischenstoffwechsel; s.a. Sauerstoffausnutzung.

    • UTP
      • Englischer Begriff: UTP

      Abk. für Uridintriphosphat.

    • utricularis
      • utricularis

      • Etymol.: latein.

      • Englischer Begriff: utricular

      einen Utriculus betreffend, schlauchförmig.

    • Utriculus
      • Utriculus

      • Englischer Begriff: utricle

      das schlauchförmige Vorhofbläschen des häutigen Labyrinths als Basis der 3 häutigen Bogengänge; im Bereich seiner Macula mit Sinnesepithel ausgestattet (s.a. Statoconia).

      • U. prostaticus
        kurzer Schlauch im Samenhügel der Harnröhre zwischen den Ductus ejaculatorii... (mehr)
    • Utriculus prostaticus
      Utriculus
      • U. pros|taticus

      • Englischer Begriff: prostatic u.

      kurzer Schlauch im Samenhügel der Harnröhre zwischen den Ductus ejaculatorii als Rudiment der Müller-Gänge (Ductus paranephricus).

    • Utrikuluszyste
      • Utrikulus|zyste

      • Englischer Begriff: prostatic utricle cyst

      Retentionszyste im Utriculus prostaticus; bewirkt u.U. (v.a. beim Neugeborenen) Verlegung des Sinus prostaticus u. Harnverhaltung.

    • UV

        Abk. für Ultraviolett.

      • UV-Filter
        • Englischer Begriff: UV filters

        Substanzen, die ultraviolette (UV-)Strahlung vom Typ UVA u./oder UVB absorbieren; Unterscheidung in chemische (z.B. Benzophenone) u. physikalische Lichtfilter (mineralische Pigmente wie z.B. Titandioxid). S.a. Lichtschutz.

      • Uvalgie
        • Uv|algie

        • Etymol.: latein. uvidus = befeuchtet

        vom Zahnfleisch ausgehende Schmerzen.

      • Uvea
        • Uvea

        • Englischer Begriff: uvea

        die mittlere Augenhaut = Tunica vasculosa bulbi (Choroidea + Corpus ciliare + Iris).

      • Uveakolobom
        • Uvea|kolobom

        • Englischer Begriff: uveal coloboma

        angeborene Spaltbildungen (Kolobom) der Uvea; z.B. als Iris-, Choroideakolobom.

      • Uveatumoren
        • Uvea|tumoren

        gut- oder bösartige Neubildungen im Bereich der mittleren Augenhaut: a) Iristumoren; b) Aderhauttumoren; c) Ziliarkörpertumoren.

      • Uveitis
        • Uveitis

        • Englischer Begriff: uveitis

        Entzündung der Uvea.

      • Uveitis anterior
        Uveitis
        • U. anterior

        • Englischer Begriff: anterior u.

        Iritis, Iridozyklitis.

      • Uveitis posterior
        Uveitis
        • U. posterior

        • Englischer Begriff: posterior u.

        U. überwiegend der Choroidea (einschließlich Glaskörper).

      • Uveitis, phakogene
        Uveitis
        • U., phakogene

        • Englischer Begriff: phacogenic u.

        U. als immunologische Erkrankung nach extrakapsulärer Kataraktextraktion.

      • Uvula
        • Uvula

        • Etymol.: latein. = kleine Weinbeere

        • 1)
          das am hinteren Rand des weichen Gaumens herabhängende „Zäpfchen“... (mehr)
        • U. bifida
          Uvulaspalte... (mehr)
        • 2) U. vermis
          zapfenförmiger Teil der Kleinhirnwurmunterseite zwischen den Tonsillen... (mehr)
        • 3) U. vesicae urinariae
          beim Mann hinter der inneren Harnröhrenöffnung vom Prostatamittellappen... (mehr)
      • Uvula 1)
        Uvula
        • 1)

        • Englischer Begriff: uvula

        das am hinteren Rand des weichen Gaumens herabhängende „Zäpfchen“ (quer gestreifte Muskulatur, bedeckt mit Mund- bzw. Nasenschleimhaut); s.a. Kio...

      • Uvula bifida
        Uvula  >  Uvula 1)
        • U. bifida

        Uvulaspalte.

      • Uvula vermis 2)
        Uvula
        • 2) U. vermis

        • Englischer Begriff: u. vermis

        zapfenförmiger Teil der Kleinhirnwurmunterseite zwischen den Tonsillen.

      • Uvula vesicae urinariae 3)
        Uvula
        • 3) U. vesicae urinariae

        • Englischer Begriff: u. of bladder

        beim Mann hinter der inneren Harnröhrenöffnung vom Prostatamittellappen aufgeworfener Harnblasenschleimhautwulst, in den das Trigonum vesicae ausläuft.

      • Uvulahämatom
        • Uvula|hämatom

        • Englischer Begriff: uvular hematoma

        Bluterguss im Gaumenzäpfchen; oft bei apoplektiformer Gaumensegelblutung.

      • Uvulaödem
        • Uvula|ödem

        • Englischer Begriff: uvular edema

        Ödem des Gaumenzäpfchens, z.B. bei Pharyngitis, Larynxödem, Angioödem.

      • Uvulaspalte
        • Uvula|spalte

        • Englischer Begriff: bifid uvula; cleft u.

        Längsspalte des Gaumenzäpfchens als Hemmungsfehlbildung; Minimalvariante der Gaumenspalte.

      • Uvulopalatopharyngoplastik
        • Uvulo|palato|pharyngo|plastik

        • Synonyme: UPPP (Abk.)

        • Englischer Begriff: uvulopalatopharyngoplasty

        Operation, bei welcher neben der Tonsillektomie die Entfernung der Uvula mit streifenförmiger Exzision von Gaumengewebe erfolgt. Damit wird eine Straffung des Oropharynxgewebes erreicht u. der Atemweg erweitert. Maßnahme zur Therapie des obstruktiven Schlafapnoesyndroms.

      • Uvuloptose
        • Uvulo|ptose

        • Englischer Begriff: uvuloptosis

        Tiefstand des Gaumenzäpfchens (z.B. bei Gaumensegellähmung).

      • UZ
        • UZ 1)
          UZ
          • 1)

          • Fach: Gynäkologie

          Abk. für Umwandlungszone.

        • UZ 2)
          UZ
          • 2)

          • Fach: Physik

          Abk. für Ultrazentrifuge.

        • Uzara-Wurzel
          • Englischer Begriff: uzara

          Wurzeldroge, u.a. aus Gomphocarpus- u. Pachycarpusarten. Hauptstammpflanze ist die Asclepiacee Xysmalobium undulatum (Südafrika); die wichtigsten Glykoside sind Uzarin, Uzarosid, Urezin u. Xysmalorin. Die Herzwirkung beträgt nur ca. 1/100 der Strophanthinwirkung; nachweislich wirksam gegen unspezifische akute Durchfallerkrankungen.

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