Medizin-Lexikon: Einträge mit "W"

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  • Wide-Gemzell-Reaktion
    • Wide-Gemzell-Reaktion

    • Englischer Begriff: Wide-Gemzell reaction

    • Biogr.: Leif W.; Carl A. G.; dän. Ärzte

    immunologischer Schwangerschaftstest (Hämagglutinationshemmtest). Prinzip: HCG-Antiserum (von Kaninchen) wird durch HCG des Schwangerenharns gebunden, so dass HCG-beladene Schaf-Erythrozyten oder Latexpartikel nicht mehr mit ihm reagieren können u. zu Boden sinken (Bildung eines braunen Rings = positive Reaktion).

  • Widerstand
    • Wider|stand

    • 1)
      die der Bewegung eines physikalischen Systems entgegenwirkende Kraft (z.B... (mehr)
    • W., elektrischer
      W., den ein Stromkreis bei angelegter Spannung dem Strom entgegensetzt... (mehr)
    • 2)
      Abwehr gegen die Bewusstmachung unbewusster (schmerzhafter bzw... (mehr)
    • 3)
      Kreislauf-, Strömungswiderstand (s.a... (mehr)
    • W., peripherer
      der Gefäßwiderstand im großen Kreislauf; hängt ab von den präkapillären... (mehr)
  • Widerstand 1)
    Widerstand
    • 1)

    • Englischer Begriff: resistance

    • Fach: Physik

    die der Bewegung eines physikalischen Systems entgegenwirkende Kraft (z.B. Reibungswiderstand).

  • Widerstand 2)
    Widerstand
    • 2)

    • Fach: Psychologie

    Abwehr gegen die Bewusstmachung unbewusster (schmerzhafter bzw. unlustbetonter) psychischer Motive u. Inhalte in der Psychotherapie.

  • Widerstand 3)
    Widerstand
    • 3)

    • Fach: Physiologie

    Kreislauf-, Strömungswiderstand (s.a. W., peripherer).

    • W., peripherer
      der Gefäßwiderstand im großen Kreislauf; hängt ab von den präkapillären... (mehr)
  • Widerstand, elektrischer
    Widerstand  >  Widerstand 1)
    • W., elektrischer

    • Englischer Begriff: electric r.

    W., den ein Stromkreis bei angelegter Spannung dem Strom entgegensetzt; Einheit: Ohm; s.a. Impedanz.

  • Widerstand, peripherer
    Widerstand  >  Widerstand 3)
    • W., peripherer

    • Englischer Begriff: peripheral r.

    der Gefäßwiderstand im großen Kreislauf; hängt ab von den präkapillären Widerstandsgefäßen (s.a. Widerstandshochdruck) u. den großen zentralen Arterien (s.a. Elastizitätshochdruck), evtl. auch von der Blutviskosität (bei Hämatokrit > 60%; wird meist völlig kompensiert).

  • Widerstandsgefäße
    • Widerstands|gefäße

    • Englischer Begriff: resistance vessels

    die der Blutströmung den größten Widerstand bietenden Arteriolen u. Venolen (als prä- bzw. postkapilläre W.); Erstere mit größtem Anteil am Gesamtwiderstand (in ihrem Bereich stärkster Blutdruckabfall). Das Verhältnis prä-/postkapillärer Widerstand ist wesentlich für den Kapillardruck; s.a. Niederdrucksystem (dort Abb.).

  • Widerstandshochdruck
    • Widerstands|hochdruck

    • Englischer Begriff: hypertension due to vascular resistance

    arterielle Hypertonie infolge erhöhten Arteriolenwiderstandes (s.a. Widerstandsgefäße). Es bestehen mäßig erhöhte systolische u. stark erhöhte diastol. Blutdruckwerte (bei erhöhtem Mitteldruck u. normaler oder verminderter Amplitude). Die essentielle Hypertonie ist stets ein W., die renale, endokrine u. neurogene meist ein W. (oft infolge gleichzeitiger Sklerose der großen Arterien als Widerstands-Elastizitäts-Hochdruck).

  • Widerstandsphase
    • Widerstands|phase

    • Englischer Begriff: resistance phase

    die 2. Phase des Adaptationssyndroms.

  • Widmark-Bestimmung
    • Widmark-Bestimmung

    • Englischer Begriff: Widmark's test

    • Biogr.: Erik M. P. W., 1889–1945, physiol. Chemiker, Lund

    s.u. Blutalkoholkonzentration.

  • Wieck-Syndrom
    • Wieck-Syndrom

    • Englischer Begriff: eosinophilia with splenomegaly

    (1931) persistierende Eosinophilie.

  • Wiedemann-Beckwith-Syndrom 1)
    Wiedemann-Syndrom
    • 1)

    • Synonyme: W.-Beckwith-Syn.

    • Englischer Begriff: Beckwith-Wiedemann syndrome; EMG-syndrome

    EMG-(Exomphalos-Makroglossie-Gigantismus-)Syndrom; ein familiärer Fehlbildungskomplex ungeklärten Erbgangs (autosomal-dominantes Gen wird angenommen) mit Nabelschnurbruch (evtl. Eingeweidevorfall), muskulärer Makroglossie, angeborenem oder nach der Geburt sich entwickelndem Großwuchs, angeborener Eingeweideübergröße (= Splanchnomegalie; später zurückgehend), fakultativ Hemihypertrophie, evtl. auch Klitoris- bzw. Penishypertrophie, Y-Einkerbung der sehr großen Ohrläppchen, Neigung zur Glykolabilität. Erhöhte Inzidenz maligner, v.a. intraabdomineller Tumoren (Wilms-Tumor, Nebennierenrindenkarzinom o.a.), besonders bei Hemihypertrophie.

  • Wiedemann-Lenz-Syndrom 2)
  • Wiedemann-Rautenstrauch-Syndrom 3)
    Wiedemann-Syndrom
    • 3)

    • Synonyme: W.-Rautenstrauch-Syn.

    angeborenes Krankheitsbild mit Minderwuchs, „Pseudohydrozephalus“ (offene Schädelnähte, verzögerter Fontanellenschluss), progeroidem, kleinem Gesicht, Fettgewebsmangel u. bereits bei Geburt vorhandenen Schneidezähnen.

  • Wiedemann-Spranger-Syndrom 4)
    Wiedemann-Syndrom
    • 4)

    • Synonyme: W.-Spranger-Syn.

    ein autosomal-rezessiv (?) erblicher Typ der metaphysären Chondrodysplasie.

  • Wiedemann-Syndrom
    • Wiedemann-Syndrom

    • Biogr.: H.-Rudolf W., Kinderarzt, Kiel

    • 1)
      EMG-(Exomphalos-Makroglossie-Gigantismus-)Syndrom; ein familiärer Fehlbildungskomplex... (mehr)
    • 2)
      Thalidomid-Embryopathie... (mehr)
    • 3)
      angeborenes Krankheitsbild mit Minderwuchs, „Pseudohydrozephalus“... (mehr)
    • 4)
      ein autosomal-rezessiv (?) erblicher Typ der metaphysären Chondrodysplasie... (mehr)
  • Wiederbelebung
    • Wieder|belebung

    • Englischer Begriff: resuscitation

    Reanimation.

  • Wiederbelebungszeit
    • Wieder|belebungs|zeit

    • Englischer Begriff: resuscitation time

    Abbildung

    die maximale Zeitspanne, nach der ein ischämischer oder asphykt. Organismus ohne unwiderrufliche morphologische Schäden funktionell voll wiederhergestellt werden kann („Strukturerhaltungszeit“), Schema. S.a. Überlebenszeit.

  • Wiedererwärmungskrise
    • Wieder|erwärmungs|krise

    kritische Phase beim Aufwärmen eines Unterkühlten (z.B. durch Einbringen in ein heißes Bad). Aus dem zu hohen Temperaturgradienten zwischen Körperschale u. -kern resultieren eine metabolische Azidose, ungedeckter Sauerstoffverbrauch der Peripherie u. Gefahr der hypoxischen Gewebsschädigung.

  • Wiederherstellung
    • Wieder|herstellung

    • Englischer Begriff: repair; rehabilitation; restitution

    Restitution, rekonstruktive Plastik, Rehabilitation.

  • Wiedhopf-Greifenstein-Syndrom
    • Wiedhopf-Greifenstein-Syndrom

    aseptische Sesambeinnekrose des Fußes.

  • Wiener-Ein-Gen-Theorie
    • Wiener-Ein-Gen-Theorie

    • Englischer Begriff: Wiener's one-gene theory

    • Biogr.: Alexander S. W., 1907–1976, Serologe, New York

    s.u. Rhesus-System.

  • Wiesengräserdermatitis
    • Wiesen(gräser)dermatitis

    • Englischer Begriff: grass dermatitis

    Dermatitis pratensis.

  • Wiethe-Lipoidproteinose
    • Wiethe-Lipoidproteinose

    • Englischer Begriff: Urbach-Wiethe disease

    • Biogr.: Camillo W., 1888–1949, österreich. Otologe

    Hyalinosis cutis et mucosae.

  • Wigand-Martin-Winckel-Handgriff
    • Wigand-Martin-Winckel-Handgriff

    • Englischer Begriff: Wigand's method

    • Biogr.: Justus H. W., 1769–1817, Geburtshelfer, Mannheim; August M.; Franz K. L. W.

    Abbildung

    als sog. Dreimännerhandgriff ein geburtshilfliches Vorgehen bei Nichteintreten des Kopfes in das kleine Becken bei Beckenendlage; u. zwar Beugen u. Drehen des Kopfes mit dem in den Mund eingeführten Mittelfinger u. durch Druck des 2. u. 4. Fingers auf die Jochbeine, dann Entwicklung des Kopfes durch Zug an den Schultern (wie nach Veit-Smellie, s.a. Abb.) u. Druck von außen (durch Hilfsperson).

  • Wilcoxon-Test
    • Wilcoxon-Test

    • Synonyme: Rangsummentest

    • Englischer Begriff: Wilcoxon's rank test

    parameterfreier Test zum Vergleich zweier Stichproben von Werten (verbunden oder nicht verbunden), die in topologischer Skala angeordnet sind oder in metrischer Skala mit unbekannter Häufigkeitsverteilung vorliegen.

  • Wildervanck-Syndrom
    • Wildervanck-Syndrom

    • Englischer Begriff: Wildervanck syndrome

    • Biogr.: L. S. W., Humangenetiker, Groningen

    • W.-Sy. I
      familiäre, wahrscheinlich erbliche Fehlbildungen i.S... (mehr)
    • W.-Sy. II
      als Dysostosis zygomatico-maxillo-mandibulo-facialis (erbliche? embryopath.?)... (mehr)
  • Wildervanck-Syndrom I
    Wildervanck-Syndrom
    • W.-Sy. I

    • Synonyme: W.-Waardenburg-Franceschetti-Klein-Sy.; zerviko-okulo-faziale Dysplasie

    • Englischer Begriff: cervico-oculo-acoustic dystrophy

    familiäre, wahrscheinlich erbliche Fehlbildungen i.S. des Robin- u. Klippel-Feil-Syndroms sowie labyrinthäre Taubheit (Taubstummheit) u. ein- oder beidseitige Abduzenslähmung.

  • Wildervanck-Syndrom II
    Wildervanck-Syndrom
    • W.-Sy. II

    als Dysostosis zygomatico-maxillo-mandibulo-facialis (erbliche? embryopath.?) Schädel-Gesichts- u. Augenfehlbildungen: Jochbögen-, Unterkiefer- u. Kinn-Hypoplasie, Zahnstellungsanomalien bei fortbestehendem Milchgebiss, tief ansetzende Ohren, Hypertelorismus, Blepharophimose, Mikro- u. Buphthalmus, Optikusatrophie (mit Visusverminderung).

  • Wildwässer
    • Wild|wässer

    Akratotherme.

  • Willebrand
    • (v.) Willebrand

    • Biogr.: Erik A. v. W., 1870–1949, Arzt, Helsingfors

    • W.-Faktor
      als Faktor VIII A der dem Faktor VIII C (Plasmagerinnungsfaktor VIII)... (mehr)
    • W.-Jürgens-Syndrom
      häufigste Blutgerinnungsstörung, überwiegend autosomal-dominanter Erbgang... (mehr)
  • Willebrand-Jürgens-Syndrom
    Willebrand
    • W.-Jürgens-Syndrom

    • Synonyme: Thrombozytopathie Typ Jürgens

    • Englischer Begriff: v. Willebrand's disease

    • Biogr.: Rudolf J.

    häufigste Blutgerinnungsstörung, überwiegend autosomal-dominanter Erbgang (Gen lokalisiert auf Chromosom 12). Pathogenetisch uneinheitliche hämorrhagische Diathese mit wechselnder Penetranz u. Expressivität, verursacht durch Mangel oder Defekt des hochmolekularen Anteils des W.-Faktors (Faktor VIIIR Ag, VIII C). Zeigt verminderte Thrombozytenadhäsion sowie gestörte Agglutination u. Aggregation bei Stimulation mit Ristocetin. Klink: Kombination aus hämophilen u. petechialem Blutungstyp, v.a. als Ekchymosen, Epistaxis, Zahnfleischblutungen, Blutungen im Magen-Darm-Trakt u. postoperativ, Meno-Metorrhagien bei Frauen. Seltener sind Gelenk- u. Hirnblutungen. Diagn.: Bestimmung von Blutungszeit, Faktor VII, Plättchenretention, Elektrophorese. Ther.: Desmopressin, bei schweren Blutungen u. Operationen Faktor-VIII-Konzentrat.

  • Willenlosigkeit
    • Willen|losigkeit

    • Englischer Begriff: lack of willpower

    Abulie.

  • Williams
    • Williams

    • Biogr.: 1) Howard W., zeitgenöss. Kinderarzt, Melbourne; 2) J. C. W., zeitgenöss. Kardiologe, Neuseeland

  • Williams-Beuren-Syndrom
    Williams
    • W.-Beuren-Syndrom

    • Englischer Begriff: Williams-Beuren syndrome

    • Biogr.: J. C. W.; Alois J. B., Kardiologe, Göttingen

    supravalvuläre Aortenstenose, kombiniert mit Gesichtsfehlbildungen („Faunsgesicht“), Zahnanomalien (u.a. Mikrodontie) u. Hypogenitalismus.

  • Williams-Campbell-Syndrom
    Williams
    • W.-Campbell-Syndrom

    • Biogr.: Howard W.; Peter E. C., Kinderarzt, Melbourne

    generalisierte sackförmige Bronchiektasien bei angeborenen Knorpeldefekten der Bronchien (autosomal-rezessiv erblich?).

  • Willis-Anreicherung
    • Willis-Anreicherung

    • Englischer Begriff: Willis salt flotation method

    Aufschwemmen der Stuhlprobe mit gesättigter Kochsalzlösung zum Nachweis von Wurmeiern (v.a. der Nematoden); die spezifisch leichteren Eier steigen auf u. setzen sich an dem aufgelegten Objektträger ab.

  • Willkürinnervation
    • Willkür|innervation

    bewusst herbeigeführte Bewegung von Muskeln. Im EMG als Mitarbeit des Untersuchten erforderlich zur Erzielung des (Willkür-)Aktivitätsmusters.

  • Willkürmotorik
    • Willkür|motorik

    • Englischer Begriff: voluntary motor function

    Abbildung

    die Handlungsmotorik; auf Auswahl-, Entscheidungsprozessen beruhende zielhafte u. „operante“ Bewegungsakte anhand räumlich-zeitlicher Innervationsmuster (des Neocerebellums u. der Basalganglien?). Die in der motorischen Hirnrinde verarbeiteten Impulse laufen über das pyramidale System an die Skelettmuskulatur, wobei die Rindenaktivität i.S. der automatischen Anpassung an die Ausgangsbedingungen durch das Kleinhirn moduliert wird. S.a. Abb.; Motoneuron, extrapyramidal(motorisch)es System.

  • Wilms
    • Wilms

    • Biogr.: Max. W., 1867–1918, Pathologe, Chirurg, Leipzig, Basel, Heidelberg

    • W.-Dermoidzotte
      Höcker („Kopfhöcker“) an der Innenwand von Dermoidzysten... (mehr)
    • W.-Operation
    • 1)
      laterale perineale Prostatektomie (Enukleation) nach Hautschnitt parallel... (mehr)
    • 2)
      Magenresektion nach Billroth II mit Gastroenterostomia retrocolica oralis... (mehr)
    • W.-Tumor
      von den Nieren ausgehender, angeborener Tumor mit embryonalem Mischgewebe... (mehr)
  • Wilms-Dermoidzotte
    Wilms
    • W.-Dermoidzotte

    Höcker („Kopfhöcker“) an der Innenwand von Dermoidzysten.

  • Wilms-Operation
    Wilms
    • W.-Operation

    • 1)
      laterale perineale Prostatektomie (Enukleation) nach Hautschnitt parallel... (mehr)
    • 2)
      Magenresektion nach Billroth II mit Gastroenterostomia retrocolica oralis... (mehr)
  • Wilms-Operation 1)
    Wilms  >  Wilms-Operation
    • 1)

    laterale perineale Prostatektomie (Enukleation) nach Hautschnitt parallel zum aufsteigenden Schambeinast.

  • Wilms-Operation 2)
    Wilms  >  Wilms-Operation
    • 2)

    Magenresektion nach Billroth II mit Gastroenterostomia retrocolica oralis partialis inferior.

  • Wilms-Tumor
    Wilms
    • W.-Tumor

    • Synonyme: Nephroblastom; Birch-Hirschfeld-Tumor

    • Englischer Begriff: Wilms' tumor

    von den Nieren ausgehender, angeborener Tumor mit embryonalem Mischgewebe; in 5% der Fälle beidseitig. Gehört zu den häufigsten bösartigen Erkrankungen im Kindesalter. Im Rahmen genetisch determinierter Entwicklungsstörungen (Aniridie, Nierenfehlbildungen, Wiedemann-Beckwith-Syndrom; s.a. WAGR-Syndrom) entwickelt sich dieser Tumor besonders häufig. Klassifik.: Die Stadieneinteilung erfolgt nach einer speziell für W.-Tumoren geschaffenen Klassifikation; histologische Einteilung in „benigne“ Varianten, histologischer Standardtyp („histologisch günstig“), hochgradig maligne Varianten („histologisch ungünstig“). Klinik: sicht- u. tastbarer, meist einseitiger Tumor im Bauchbereich (vorsichtig tasten, Metastasierungsgefahr!), Bauchschmerzen, Blässe, Hämaturie. Diagn.: Sonographie, i.v. Pyelographie, Computer-, Kernspintomographie, Röntgen-Thorax, Lungen-CT (Metastasen?). Ther. (in speziellen Zentren, je nach Stadium): Operation (radikale Tumornephrektomie), ggf. zusätzliche Radio- u./oder Chemotherapie; evtl. präoperative Chemotherapie; op. Entfernung einzeln stehender Lungenmetastasen. Progn.: v.a. bei frühzeitiger Diagnose u. Therapie günstig (insgesamt 80% Dauerheilung, im Stadium I 95%, im Stadium IV, V 55–60%).

  • Wilson
    • Wilson

    • Biogr.: 1) Clifford W., geb. 1906, Internist, London; 2) Frank N. W., 1890–1952, amerikan. Kardiologe; 3) Miriam G. W., geb. 1922, Kinderärztin, Los Angeles; 4) Samuel A. K. W., 1877–1937, Internist, Pathologe, London; 5) Sir William J. E. W., 1809–1884, Hautarzt, London; 6) William James W., 1879–1954, Bakteriologe, Belfast

  • Wilson-Ableitung
    Wilson
    • W.-Ableitung

    • Englischer Begriff: Wilson's lead

    • Biogr.: Frank N. W.

    s.u. Brustwandableitung.

  • Wilson-Blair-Agar
    Wilson
    • W.-Blair-Agar

    • Biogr.: William James W.

    Selektivnährböden; z.B. Wismutsulfat-Agar für Nachweis von Salmonella typhi (bildet schwarzbraunes Bi2S3), Ferrichlorid-Sulfit-Dextrose-Agar (ein Fleischwasseragar mit Glucose, Marmorstückchen, Natriumsulfit u. FeCl3 für Aerobierzüchtung; durch Reduktion erfolgt Schwärzung um die Kolonie).

  • Wilson-Block
    Wilson
    • W.-Block

    • Englischer Begriff: W.'s block

    • Biogr.: Frank N. W.

    Abbildung

    ein Rechtsschenkelblock; EKG: QRS-Komplex > 0,12, schlankes R, plumpes, breites S, positive T in Ableitung I u. V5–6 (übrige Ableitungen unterschiedlich; Abb.); Hinweis auf Ischämie, Myokarditis, aber auch ohne pathologische Bedeutung.

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