Medizin-Lexikon: Einträge mit "W"

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  • Wärmebehandlung
    • Wärme|behandlung

    Wärmetherapie.

  • Wärmebett
    • Wärme|bett

    • Fach: Pädiatrie

    Couveuse.

  • Wärmebildung
    • Wärme|bildung

    • Englischer Begriff: heat production

    • Fach: Physiologie

    Wärmeproduktion des Körpers durch (bio)chemische u. mechanische Vorgänge. Die Wärme freisetzenden (exothermen) chem. Reaktionenen des Stoffwechsels finden in Ruhe zu ca. 70% im Körperkern u. 17% im Skelettmuskel statt, bei Muskelarbeit ist das Verhältnis u.U. umgekehrt. Bei sinkender Außentemperatur außerdem reflektorisch gesteigerte Muskeltätigkeit als Kältezittern, aber auch durch zitterfreie W. (v.a. beim Neugeborenen durch Ansteigen der Temperatur im sog. braunen Fettgewebe). Außerdem erfolgt W., gesteuert über den Sympathikus, durch Intensivierung des Stoffwechsels innerer Organe (v.a. Leber) u. der Muskulatur (unabhängig von der mechanischen Tätigkeit). Die bei hoher Außentemperatur oder starker körperlicher Belastung ansteigende W. wird durch vermehrte Wärmeabgabe kompensiert. S.a. Wärmeregulation.

  • Wärmeeinheit
    • Wärme|einheit

    • Englischer Begriff: heat unit

    Joule; s.a. Kalorie.

  • Wärmehaushalt
    • Wärme|haushalt

    • Fach: Physiologie

    s.u. Wärmeregulation.

  • Wärmekasten
    • Wärme|kasten

    • Englischer Begriff: incubator

    Inkubator.

  • Wärmekonvektion
    • Wärme|konvektion

    • Englischer Begriff: heat convection

    s.u. Konvektion; s.a. Wärmeabgabe.

  • Wärmeleitung
    • Wärme|leitung

    • Synonyme: Konduktion

    • Englischer Begriff: heat conduction

    Übertragung von Wärme von Molekül zu Molekül, also v.a. in festen Stoffen, im Gegensatz zur Konvektion (Wärmeströmung), bei der Wärme durch strömende Materie mitgenommen wird. Die Wärmebewegung (Molekularbewegung) geht – bis zum Temperaturausgleich – auf den kälteren Körper über; zur quantitativen Erfassung der Wärmeleitfähigkeit dient die Wärmeleitzahl λ (J/cm × S × K).

  • Wärmemessung
    • Wärme|messung

    • Englischer Begriff: thermometry

    Thermometrie (Thermometer); s.a. Kalorimetrie.

  • warmer Knoten
    • Englischer Begriff: warm nodule

    s.u. Strumaknoten (2).

  • Wärmeregulation
    • Wärme|regulation

    • Englischer Begriff: heat regulation; thermoregulation

    • Fach: Physiologie

    Abbildung

    zentrale Steuerungsvorgänge im Organismus, die die Wärmebildung u. -abgabe innerhalb gewisser Grenzen den jeweiligen Umweltbedingungen anpassen. Bei Säugern u. Vögeln (Homoiothermen) wird dadurch die Körperkerntemperatur konstant (isotherm) gehalten. Unterhalb der kritischen Temperatur erfolgt W. biochemisch u. mechanisch durch vermehrte Wärmebildung bei gleichzeitiger Senkung der Durchblutung der Körperschale (Isolationswirkung). Oberhalb der kritischen Temperatur findet die Regulation physikal. über Wärmeabgabe statt (s.a. Schema). – Wärmeregulationszentren sind Strukturen des Hypothalamus (Kühl- bzw. Erwärmungszentrum). Sie empfangen Signale aus Thermorezeptoren (über Tractus spinothalamicus, Thalamus), quer gestreiften Muskeln u. Hirnrinde, und sie geben Efferenzen ab an Hypophyse (TSH-, ADH-, ACTH-Kontrolle), Arrectores pilorum, Vasomotorenzentrum, Herz, Nebennierenmark u. quer gestreifte Muskulatur (Muskelzittern). Des Weiteren wirken z.B. kältesensible Strukturen im Wirbelkanal an der W. mit.

  • Wärmeresistenz-Test
    • Wärme|resistenz-Test

    • Englischer Begriff: thermoresistance test

    • Fach: Hämatologie

    Ermittlung der Widerstandsfähigkeit roter Blutkörperchen gegen Wärme durch Erwärmen der Blutprobe auf 37 °C über 24 h. Die Resistenz ist vermindert bei Wärmehämolysinen (s.a. Wärmeantikörper, -autoantikörper).

  • Wärmerezeptor
    • Wärme|rezeptor

    Thermorezeptor.

  • Wärmeschäden
    • Wärme|schäden

    • Englischer Begriff: heat exhaustion; heat-stroke

    • Fach: Pathologie

    Gesundheitsstörungen durch Wärme- bzw. Hitzeeinwirkung; z.B. Verbrennung, Verbrühung, Hitzekrebs, Cataracta, Hitzschlag; s.a. Hyperthermie.

  • Wärmesinn
    • Wärme|sinn

    Fähigkeit der Haut, Wärme zu empfinden als Teil des Temperatursinns.

  • Wärmestau
    • Wärme|stau

    • Englischer Begriff: heat accumulation

    • Fach: Pathologie

    krankhafte Wärmebelastung des Organismus infolge ungenügender Wärmeabgabe (z.B. bei fehlender oder blockierter Schweißsekretion, Kreislaufinsuffizienz etc.) sowie bei übermäßiger stoffwechselbedingter Wärmebildung. Bei raschem W. Hitzschlag.

  • Wärmestrahlung
    • Wärme|strahlung

    • Englischer Begriff: heat radiation

    auf Photonen-Emission durch eine thermisch angeregte Strahlungsquelle beruhende elektromagnetische Strahlung; die W. hat Bedeutung für die Wärmeabgabe des Menschen; erfolgt nach dem Stefan-Boltzmann-Gesetz, nach dem die abgegebene Strahlungsenergie der 4. Potenz der absoluten Temperatur proportional ist. – Eine nur aus der Wärmeenergie des Strahlers kommende u. nur in eine solche des Empfängers umgewandelte W. heißt Temperaturstrahlung.

  • Wärmetherapeutica
    • Wärmetherapeu|tica

    • Synonyme: -tika

    Mittel zur Wärmetherapie; z.B. Rubefacientia u. Balnotherapeutica.

  • Wärmetherapie
    • Wärme|therapie

    • Synonyme: Thermotherapie

    • Englischer Begriff: thermotherapy

    Tabelle

    Behandlung mit Wärme, wobei in der physikalischen Therapie zwischen Wärme zuführenden u. Wärme entziehenden (s.a. Kältebehandlung) Maßnahmen unterschieden wird. Die W. erfolgt häufig in Kombination mit Verfahren der Hydrotherapie; die Übergänge zu anderen Naturheilverfahren sind fließend. Im Sinne einer Reiztherapie erfolgen häufig Wechselanwendungen von Wärme und Kälte (z.B. Sauna, Dampfbad, Kneipp-Anwendungen). Wärme zuführende Maßnahmen sind z.B. Wärmflasche, Wickel, Dampfkompressen, Moorpackung, ansteigendes Teilbad, Überwärmungsbad (Vollbad), Infrarotstrahler, Lichtkasten. Indikationen s. Tab. S.a. Hyperthermie, künstliche.

  • Wärmetod
    • Wärme|tod

    Tod infolge endo- oder exogener Hyperthermie (s.a. Hyperpyrexie) mit Überschreiten der eben noch tolerierten Kerntemperatur von 41 bis maximal 44 °C.

  • Warnarrhythmien
    • Warn|arrhythmien

    • Englischer Begriff: warning arrhythmias

    ventrikuläre Herzrhythmusstörungen, die als Vorboten eines Kammerflimmerns aufgefasst werden können. W. treten v.a. beim Myokardinfarkt auf. Als W. gelten: ventrikuläre Extrasystolen, die mit einer Häufigkeit von mehr als 5/Min. auftreten, multifokale Extrasystolen, Bigeminus oder salvenartige ventrikuläre Extrasystolen, ventrikuläre Tachykardien u. eine Variante, bei welcher ventrikuläre Extrasystolen in die vulnerable Phase des Herzzyklus fallen (R-auf-T-Phänomen).

  • Warren-Shunt
    • Warren-Shunt

    • Englischer Begriff: Warren shunt

    • Biogr.: Dean W., geb. 1924, Chirurg, USA

    Abbildung

    sog. splenorenaler Shunt zur operativen Therapie der Ösophagusvarizen; Verbindung der Milzvene mit der Vena renalis (s.a. Abb.). Dabei wird die Milzvene kurz vor ihrer Einmündung in die Vena portae durchtrennt u. über eine End-zu-Seit-Anastomose in die Nierenvene eingenäht.

  • Wartegg
    • Wartegg

    • Biogr.: Erich W., geb. 1897, Psychologe, Dresden, Berlin

  • Wartegg-Test
    Wartegg
    • W.-Test

    „Erzähltest“, in dem angefangene Erzählungen verschiedener Thematik vom Probanden fortzusetzen sind.

  • Wartegg-Zeichentest
    Wartegg
    • W.-Zeichentest

    • Englischer Begriff: Wartegg drawing completion form

    projektiver Test (v.a. für charakterologische Untersuchung), bei dem in 8 Feldern je 1 vorgezeichnetes „Element von archetypischer Prägnanz“ vom Probanden in sinnvoller Weise zeichnerisch zu ergänzen ist.

  • Wartenberg
    • Wartenberg

    • Biogr.: Robert W., 1887–1956, Neurologe, San Francisco

  • Wartenberg-Reflex
    Wartenberg
    • W.-Reflex

    • Englischer Begriff: Wartenberg's reflex

    als sog. Daumenzeichen das bei aktiver Beugung der 4 langen Finger gegen Widerstand (Einhaken der Untersucherhand) erfolgende reflektor. Einschlagen des Daumens in die Hohlhand bei Pyramidenbahnschädigung.

  • Wartenberg-Syndrom
    Wartenberg
    • W.-Syndrom

    • 1)
      idiopathische Akroparästhesie; v.a... (mehr)
    • 2)
      wandernde, vorübergehende Schmerzen in verschiedenen Körperregionen... (mehr)
  • Wartenberg-Syndrom 1)
    Wartenberg  >  Wartenberg-Syndrom
    • 1)

    • Englischer Begriff: W.'s disease; paresthetic noctural brachialgia

    idiopathische Akroparästhesie; v.a. bei älteren Frauen einige Stunden nach dem Einschlafen auftretende Schmerzen u. Parästhesien im ellenseitigen Handbereich, die nach Armbewegung verschwinden.

  • Wartenberg-Syndrom 2)
    Wartenberg  >  Wartenberg-Syndrom
    • 2)

    • Synonyme: (Poly-)Neuritis migrans

    • Englischer Begriff: migratory polyneuropathy

    wandernde, vorübergehende Schmerzen in verschiedenen Körperregionen. Ursache unbekannt.

  • Warthin-Tumor
    • Warthin-Tumor

    • Englischer Begriff: Warthin's tumor

    • Biogr.: Alfred S. W., 1866–1931, Pathologe, Ann Arbor/Mich.

    Cystadenolymphoma papilliferum.

  • Warze
      • 1)
        Verruca... (mehr)
      • 2)
        Brustwarze (Papilla mammae); s.a... (mehr)
    • Warze 1)
      Warze
      • 1)

      • Englischer Begriff: wart

      • Fach: Dermatologie

      Verruca.

    • Warze 2)
      Warze
      • 2)

      • Englischer Begriff: nipple

      • Fach: Anatomie

      Brustwarze (Papilla mammae); s.a. Mamilla(r...), Thel...

    • Warzenfortsatz
      • Warzen|fortsatz

      • Englischer Begriff: mastoid process

      Processus mastoideus.

    • Warzengeschwulst
      • Warzen|geschwulst

      Papillom.

    • Warzenvirus
      • Warzen|virus

      • Englischer Begriff: common wart virus

      Papillomaviren der Familie Papovaviridae.

    • Wäscherkrätze
      • Wäscher|krätze

      Dhobie-itch.

    • Waschfrauenhände
      • Wasch(frauen)hände

      • 1)
        Waschhaut-Bildung (gequollene u. gewellte Epidermis) an den Händen infolge... (mehr)
      • 2)
        trockene, rissige, pergamentartige Haut der Hände dystrophischer Spätgeburten... (mehr)
    • Waschfrauenhände 1)
      Wasch(frauen)hände
      • 1)

      • Englischer Begriff: washerwoman's hand

      • Fach: Dermatologie

      Waschhaut-Bildung (gequollene u. gewellte Epidermis) an den Händen infolge übermäß. – z.B. berufl. – Waschens, v.a. mit alkalischen Waschmitteln (Seifen).

    • Waschfrauenhände 2)
      Wasch(frauen)hände
      • 2)

      trockene, rissige, pergamentartige Haut der Hände dystrophischer Spätgeburten im Rahmen des Übertragungssyndrom.

    • Waschung
      • Englischer Begriff: ablution

      Kneipp-Anwendung in Form einer Ganzkörper- oder Teilwaschung (kräftiges Abreiben) mit in kaltes Wasser (auch Franzbranntwein etc.) getauchtem rauem Handtuch oder Waschlappen, gefolgt von raschem Abtrocknen.

    • Waschzwang
      • Wasch|zwang

      • Synonyme: Ablutomanie

      • Englischer Begriff: compulsion to wash; ablutomania

      durch Willen (u. Einsicht) nicht beeinflussbarer Drang, sich wieder u. wieder zu waschen, u.U. bis zu schwerer Hautschädigung. Symptom einer Zwangskrankheit.

    • Wash-out-Phänomen

        beim Schock nach erreichtem Wiedereintreten eines ausreichenden Kreislaufs das steile Ansteigen schädlicher Stoffwechselmetaboliten im strömenden Blut; s.a. Crush-Syndrom, Tourniquet-Schock.

      • Wasser
        • Englischer Begriff: water

        Abbildung

        Hydrogeniumoxid = H2O; farb-, geruch- u. geschmacklose Flüssigkeit, die bei 0 °C (= 273,15 K) u. 760 Torr zu Eis erstarrt, bei 100 °C in Dampfform übergeht u. bei 4 °C ihre größte Dichte (1,000) erreicht, mittelmäßig Wärme leitet u. eine sehr hohe Dielektrizitätskonstante besitzt. Ihre geringe elektrolytische Dissoziation u. der Dipolcharakter des Moleküls (Abb.) bewirken Wechselwirkung mit gelösten Substanzen (Bildung von Hydrathüllen) sowie zwischen den Wassermolekülen selbst (s.a. Hydronium-Ion). Als natürliches W. stets mit geringen Anteilen an schwerem u. halbschwerem W. (D2O bzw. HDO [D = Deuterium]). – physiol unentbehrlicher Lebensfaktor, dessen Bestand als Körperflüssigkeit konstant gehalten wird; s.a. Wasserhaushalt. Ist als freies u. als gebundenes W. Strukturbestandteil in Makromolekülen, dient als Lösemittel für niedermolekulare Stoffe der Energieleitung (Protonentransport), ist Substrat u. Produkt enzymatischer Reaktionsabläufe (Cosubstrat für Hydrolasen, Hydratasen; bzw. Oxidationswasser), ist an der Wärmeregulierung beteiligt. S.a. Aqua, Hydr(o)..., Wasser...

      • Wasser-Elektrolyt-Haushalt
        • Wasser-Elektrolyt-Haushalt

        • Englischer Begriff: water and electrolyte balance

        Abbildung

        der Flüssigkeitshaushalt des Organismus in engster funktioneller Verknüpfung von Wasser- und Elektrolythaushalt, die über die Regulation der Menge des Körperwassers u. dessen Zusammensetzung (bezüglich der An- u. Kationen sowie bestimmter Nichtelektrolyte wie Glucose, Harnstoff) wesentlich zur Homöostase des Organismus beitragen. Die sehr unterschiedliche Zusammensetzung der Intra- u. Extrazellularflüssigkeit (IZF bzw. EZF; s.a. Abb.) wird durch zahlreiche Transportsysteme aufrechterhalten (s.a. Ionenpumpe; Transport). Bei durch Ionenverschiebungen entstehenden Konzentrationsgradienten zwischen den beiden Kompartimenten fließt Wasser passiv durch die Zellmembranen in Richtung des hyperosmolaren Kompartiments (s.a. Darrow-Yanett-Prinzip). Blutplasma u. interstitielle Körperflüssigkeit bilden als Teile des EZR eine funktionelle Einheit mit dem Ionen-Gleichgewichtszustand (entsprechend der Donnan-Verteilung); die Wasserverteilung zwischen beiden Flüssigkeitsräumen ist allein abhängig von den hydrostatischen u. onkotischen Druckgradienten an den Kapillarwänden, daher erfolgt z.B. nach Wasserresorption im Darm Wasserübertritt aus dem Blut in das Interstitium bis zum Ausgleich des hydrostatischen Gradienten; umgekehrt dient bei andauernden Wasserverlusten das Interstitium als Reservoir für die Aufrechterhaltung der Isovolämie (s.a. Volumenregulation). Osmoregulation: Erhaltung der Isotonie u. damit auch Isotonie im EZR. Ihr dient die Variierung der freien Wasserclearance durch das sie steuernde antidiuretische Hormon Vasopressin, dessen Bildung bei Serumhyperosmolarität (Hypernatriämie) über Osmorezeptoren des Hypothalamus angeregt wird (wie auch – bei Hypohydratation – durch mangelnde Reizung der im Mündungsgebiet der Lungenvenen befindlichen Volumenrezeptoren, die normalerweise die Sekretion dieses Hormons hemmen). Dadurch kommt es zu einer Steigerung der Wasserpermeabilität der Epithelmembranen der distalen Tubuli u. der Sammelrohre, was zu einer Zunahme der Wasserrückresorption (= Antidiurese = Harnkonzentrierung) führt; bei verminderter Osmolarität u./oder Hyperhydratation erfolgt dagegen Wasserdiurese. Volumenregulation: Aufrechterhaltung des EZF-Volumens bzw. der Isovolämie. Erfolgt durch Variierung der Aldosteron-gesteuerten Natriumionen-Ausscheidung: Hypovolämie bzw. Hypotonie bewirken über Volumen- bzw. Barorezeptoren im juxtaglomerulären Apparat Absonderung von Renin u. nachfolgend Bildung von Angiotensin; dies hat – neben Vasokonstriktion u. Blutdruckanstieg – die Absonderung von Aldosteron und damit eine Steigerung der Rückresorption von Natriumionen in der Niere zur Folge. Die resultierende Hyperosmolarität der EZF führt über Osmoregulation zu Antidiurese bis Isovolämie erreicht ist; bei Hypervolämie erfolgen dagegen vermehrte Na+-Ausscheidung u. Wasserdiurese. Pathophysiol.: Störungen des W.-E.-H. manifestieren sich als Dehydratation bzw. Hyperhydratation (s.a. Wasserintoxikation).

      • Wasser, freies
        Wasser
        • W., freies

        • Englischer Begriff: free w.

        nichtosmotisch gebundenes W.

      • Wasser, gebundenes
        Wasser
        • W., gebundenes

        • Englischer Begriff: bound w.

        das Hydrat-W. mit festerer Struktur, v.a. als Wasserhülle von Ionen, Molekülen, biologischen Strukturen (v.a. Membranen).

      • Wasseranwendungen
        • Wasser|anwendungen

        Hydrotherapie.

      • Wasserbad
        • Wasser|bad

        • 1)
          Bad (2)... (mehr)
        • 2)
          heizbares Wassergefäß mit Temperaturregler (u. Zusatzeinrichtungen) als... (mehr)
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