Kreislaufregulation

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  • Kreislauf|regulation

  • Englischer Begriff: circulatory regulation

  • Fach: Physiologie

die reflektorische Beeinflussung des Herz-Gefäß-Systems i.S. einer bedarfsgerechten Blutzirkulation. Als zentrale K. die durch Regelkreise, die durch Weit- u. Engstellungen (Vasodilatation u. Vasokonstriktion) von Systembereichen das Blut angemessen auf arbeitende u. ruhende Organe verteilen. Die entsprechenden Kreislaufzentren erhalten hierfür Afferenzen, v.a. aus den sinuaortalen Rezeptoren (Barorezeptoren), u. geben ihre efferenten Impulse über vegetative Nerven an die Blutgefäße; dadurch wird – über die Blutverteilung hinaus – auch der Druck des Systems insgesamt reguliert, d.h., es werden hebende bzw. senkende pressorische bzw. depressorische Reaktionen ausgelöst (s.a. Blutdruck, Herzregulation, Karotissinus-, Bezold-Jarisch-Reflex); Regulationsstörung.

  • K., periphere
    K. in der Kreislaufperipherie durch lokale u. autonome Reaktionen der... (mehr)

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