Leukaemie, chronische lymphatische

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Leukämie  >  Leukämie, chronische
  • L., chronische lymphatische

  • Synonyme: CLL (Abk.)

  • Englischer Begriff: chronic lymphatic l.; chronic lymphocytic l.

Abbildung   Tabelle

als lymphozytäres Lymphom niedrigen Malignitätsgrades zu den Non-Hodgkin-Lymphomen gerechnete L. Häufigste Form der chron. L., Auftreten v.a. im Alter zwischen 60 u. 70 Jahren. Ätiol.: ungeklärt. Klinik: in frühen Stadien oft über Jahre asymptomatisch; allmählich fortschreitende Leistungsminderung u. Müdigkeit, Infektanfälligkeit (aufgrund der Granulozytopenie u. Hypogammaglobulinämie); neben den allgemeinen Symptomen der Leukämie finden sich v.a. Lymphknotenschwellungen, Milz- u. Lebervergrößerung (Hepatosplenomegalie). Immunchemisch unterscheidbar ist die CLL vom B-Lymphozyten-Typ (häufig) u. vom T-Lymphozyten-Typ (selten; ca. 5%). Von der CLL abgrenzbar sind Prolymphozytenleukämie u. die Haarzellenleukämie (leukäm. Retikuloendotheliose). Klinische Stadieneinteilungen der CLL erfolgen nach RAI bzw. Binet (s. Tab.). Ther.: schonende, bei jüngeren Patienten intensive Chemotherapie; Infektionsprophylaxe u. -behandlung; evtl. Splenektomie; ggf. Gammaglobuline i.v.

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