Liquid ventilation

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  • liquid ventilation

  • Etymol.: engl.

totale Flüssigkeitsbeatmung; Beatmungsverfahren, bei dem – anders als bei den in der Intensivtherapie üblichen Verfahren – statt eines Gasgemisches eine Flüssigkeit (Perfluorcarbone) in die Lungenalveolen instilliert wird. Der Gasaustausch findet zwischen den Alveolen u. dieser Flüssigkeit statt. Perfluorcarbone sind einfache Kohlenwasserstoffverbindungen, in denen sich O2 und CO2 in hoher Konzentration lösen können. Intention der Methode ist es, hohe Beatmungsdrücke zu vermeiden, die ihrerseits einen bereits bestehenden Lungenschaden (z.B. bei ARDS) noch verschlimmern können; befindet sich noch im klinischen Versuchsstadium.

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