Magnesiummangelsyndrom

Roche Lexikon Logo
  • Ma|gnesium|mangel|syndrom

  • Englischer Begriff: hypomagnesemia syndrome

Elektrolytmangelsyndrom infolge ungenügender Magnesiumzufuhr (z.B. bei einseitiger Ernährung, Infusionstherapie) oder -resorption (z.B. bei chronischen Durchfällen, Malabsorptionssyndrom) sowie bei Magnesiumverlusten mit dem Harn (z.B. bei Diuretikatherapie) (s.a. Hypomagnesiämie), ferner bei Neugeborenen-Tetanie. Klinik: äußert sich v.a. in grobschlägigem Tremor, Krämpfen (evtl. Tetanie), athetoiden u. choreiformen Bewegungen, epileptiformen Anfällen, Verwirrtheit, Schwäche, Gereiztheit, Herzrhythmusstörungen, Durchblutungsstörungen (auch der Koronarien; mit Tachy- u. Stenokardie); führt zu Myokardfibrose, Nephrose, Magen-Darm-Geschwüren, Kardiospasmus. – Bei Feten Wachstumsverzögerung, evtl. Fehlgeburt.

Medizin-Lexikon durchsuchen

Wonach suchen Sie? Bitte geben Sie Ihren Suchbegriff ein:

Roche Lexikon – ein Service von Urban & Fischer/Reed Elsevier

Das Roche Lexikon Medizin gibt es auch als Buch, CD-Rom, Kombiausgabe und mit Rechtschreibprüfung.