Monitoring

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    die kontinuierliche, elektronische Überwachung von Patienten, insbesondere von Risikopatienten; i.e.S. die fortlaufende, evtl. trendorientierte Aufzeichnung der Messgrößen biologischer Funktionen, wobei Herztätigkeit u. Atmung die zentrale Rolle spielen. Daneben können – je nach Krankheitsbild – zusätzlich andere Funktionen (z.B. Temperaturregulation, Hirndruck) einbezogen werden. Das M. geschieht über Messfühler, Elektroden etc. am Patienten, die entsprechende Impulse an ein Messgerät (EKG, Druckmesser, Thermometer etc.) abgeben. Die Geräte sind heute meist mit einem Bildschirm versehen, d.h., die Funktionen können sofort visuell erfasst werden. Bei Über- oder Unterschreiten einstellbarer Grenzwerte, z.B. kritischer Blutdruck- oder O2-Konzentrationswerte, ertönt ein Warnsignalton. Die gemessenen Werte können über einen beliebigen Zeitraum gespeichert u. zur diagnostischen Auswertung u. Dokumentation wiedergegeben werden.

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