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Myofibrille

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  • Myo|fi|brille

  • Englischer Begriff: myofibril

Abbildung

Untereinheit der quer gestreiften Muskelfaser, lichtmikroskopisch erkennbares, 1 μm starkes zylindrisches Gebilde, das aus dicht zusammengelagerten Myofilamenten besteht u. von sarkoplasmatischem Retikulum umgeben ist. Durch das regelmäßige Muster in der Filamentanordnung kommt die typische Querstreifung zustande: Der Abschnitt, der die dicken Myosinfilamente enthält, ist stark doppelbrechend, also stark optisch anisotrop, u. heißt deshalb A-Band (Abb.); der Abschnitt, der nur dünne Actinfilamente enthält, ist weniger anisotrop u. heißt deshalb I-Band (von isotrop). Die Actinfilamente werden durch die Strukturen der Z-Scheibe in ihrer Lage gehalten. Der Bereich einer Fibrille zwischen zwei Z-Scheiben heißt Sarkomer. In der Mitte des A-Bandes ist – je nach Dehnungsgrad – eine hellere H-Zone, in der sich nur Myosinfilamente befinden. S.a. Muskelkontraktion, Myosin.

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