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Plasmaproteinpolymorphismus

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  • Plasma|protein|poly|morphismus

  • Englischer Begriff: plasma protein polymorphism

Auftreten genetisch bedingter Varianten von Plasmaproteinen (meist autosomal-kodominanter Erbgang, unabhängig von Blutgruppen), die biochemisch (z.B. durch Gelelektrophorese, isoelektr. Fokussierung) oder immunologisch unterscheidbar sind. Anw. v.a. für Vaterschaftsgutachten u. forensische Untersuchungen (z.B. Spermaanalyse). Beispiele: GC-, HP-, Pi-, TF-(Transferrin-), Km-, Gm-, OR-(Orosomucoid-)System; ferner der P. der Komplement-Faktoren (C3, C4a u. C4b sowie des Properdins [Bf]), des Plasminogens (PLG), des Faktors XIII b (der Blutgerinnung), der Lipoprotein-Gruppen (v.a. ApoE) u. die verschiedenen Typen der Plasma-Cholinesterase.

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