Polyglobulie

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Vermehrung der Erythrozytenzahl im peripheren Blut (mit erhöhten Hämatokrit- u. Hämoglobinwerten) bei meist normalem Plasmavolumen; auch als sekundäre Polyzythämie bezeichnet (zur Abgrenzung von der Polycythaemia vera, der benignen familiären Polyzythämie u. der durch Bluteindickung verursachten – relativen – Pseudopolyglobulie). Das Erythropoietin ist – in der Regel – erhöht. Formen:

  • 1)
    reaktiv bei verminderter Sauerstoffsättigung des Blutes (Hypoxie), z.B... (mehr)
  • 2)
    reaktiv bei verminderter Sauerstoffabgabe an das Gewebe, z.B... (mehr)
  • 3)
    infolge autonomer Erythropoietin-Freisetzung, v.a... (mehr)
  • 4)
    bei endokrinen Erkrankungen, z.B... (mehr)
  • 5)
    infolge dienzephaler Reizung z.B... (mehr)
  • 6)
    im Anfangsstadium von Blutkrankheiten (z.B... (mehr)

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