Regulationsstörung

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  • Regulations|störung

  • Englischer Begriff: regulatory disorder

  • Fach: Pathologie

Störung der Funktion von Regulationssystemen bzw. das daraus resultierende Krankheitsbild (als Homöostasestörung), i.e.S. kard als R. des Kreislaufs, z.B. als hyperdiastolische u. hypodiastolische R. (Delius) Störungen i.S. des Orthostase-Syndroms, die sich manifestieren in Absinken des systolischen u. kompensatorischem Anstieg des diastolischen Blutdrucks, Pulsbeschleunigung u. vermindertem Schlagvolumen („sympathikotone Reaktion“) bzw. in Ausbleiben des kompensatorischen Anstiegs des diastolischen Drucks u. der Schlagfrequenz („asympathikotone Reaktion“). – Ferner als hypodynamische u. als hypotone R. (Schellong), wobei erstere weitgehend mit der hypodiastolischen R. übereinstimmt u. v.a. bei hypophysärer oder adrenaler Störung u. Arteriosklerose vorkommt, während letztere eine „statisch labile Druckregulierung“ darstellt („orthostatisches Syndrom mit kapillärer Betriebsstörung“; s.a. Schellong-Test, dort Abb.).

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