Rhesus-System

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  • Rh(esus)-System

  • Englischer Begriff: Rh blood group

Tabelle

(1940) das durch die Rhesus-Faktoren gesteuerte System der Blutkörpercheneigenschaften „Rhesus“. Die Nomenklatur (Tab.) ergibt sich aus der Fisher-Race-3-Gen-Theorie (der zufolge drei Paare gekoppelter alleler Gene, darunter das amorphe Gen „d“, an drei benachbarten Loci des gleichen Chromosomenpaares liegen) bzw. der Wiener-1-Gen-Theorie (eine Serie multipler alleler Gene an einem Ort des Chromosomenpaares). Die Tab. berücksichtigt die zu je zwei eine „Dublette“ bildenden Partialantigene mit den aus ihnen resultierenden acht häufigsten Antigen-Kombinationen (cDe, CDe, cDE, CDE u. cde, Cde, cdE, CdE bzw. die Wiener-Entsprechungen R0, R1, R2, Rz u. r, r', rr'', ry). – Die Untergruppen (ursprünglich die sich aus den sechs Partialantigenen des Rh-Systems ergebenden acht Kombinationsmöglichkeiten mit insgesamt 36 Genotypen) sind in Anbetracht der jetzt 40 bekannten Antigene (Allotypen) zahlenmäßig nicht mehr überschaubar.

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