Schlafstörungen

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    Störung der aktiven Erholungsvorgänge im physiologischen Tag-Nacht-Rhythmus. Das Bedürfnis nach Schlaf wechselt individuell sehr stark. Einteilung: als Einschlafstörung (Einschlafzeit > 3 Min.), Durchschlafstörung (vorzeitiges Aufwachen nach einer Schlafzeit von < 6 Stunden); Schlaflosigkeit (Insomnie; über mindestens 1 Monat andauernde S.); i.w.S. auch das Schlafwandeln (Somnambulismus). Ätiol.: meist psychogen (Anspannung, Stress); äußere Faktoren (Lärm, unhygienische Wohnverhältnisse, schlechte Liegestätten); falsche Ernährung, Missbrauch von Genussmitteln wie Kaffee, Tabak, Alkohol; Verschiebung des Schlaf-Wach-Rhythmus bei Schichtarbeit. Bei Kindern häufig ein Zeichen für Angst. Seltener liegen organische Ursachen zugrunde (z.B. starke Schmerzen, hohes Fieber, Herzkrankheiten, Asthma, starke Hypotonie oder Zerebralsklerose, Enzephalitis).

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