Waterhouse-Friderichsen-Syndrom

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Waterhouse
  • W.-Friderichsen-Syndrom

  • Englischer Begriff: Waterhouse-Friderichsen syndrome

  • Biogr.: Rupert W.; Carl Fr.

Abbildung

höchst akute Meningokokkensepsis mit Versagen der Nebennierenrinde u. Kreislaufschock (funktionell oder durch hämorrhagischen Infarkt). Klinik: Erbrechen, hohes Fieber, meist auch meningeale Zeichen, Zyanose, rasch auftretende Blutungen (Petechien, Sugillationen; sog. intravitale Leichenflecken, Abb.), krisenartiges Kreislaufversagen, Koma. Betroffen sind ca. 10–20% der Patienten mit Meningokokkensepsis. Prognose sehr schlecht.

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