Zytokine

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  • Englischer Begriff: cytokines

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Oberbegriff für zahlreiche körpereigene Substanzen (Peptide), die von aktivierten T-Zellen u. anderen Zellen während der natürlichen u. spezifischen Immunantwort freigesetzt werden. Funktion: Die Z. haben vielfältige, v.a. proinflammatorische, immunregulatorische u. die Hämatopoese (Entzündungszellen) steuernde Funktionen; sie sind wichtig für Reparaturmechanismen von Gewebeschäden u. wirken für viele Zellen als Wachstumsfaktoren; s.a. Schema. Wirkst.: Zu den Z. gehören u.a. Interleukine (IL), Interferone, Wachstumsfaktoren (v.a. GM-CSF, G-CSF; s.u. CSF), Monokine, chemotaktische Peptide. Zunehmende therap. Anw.: z.B. G-CSF bei Knochenmarkaplasie infolge Chemotherapie, Interferone (IFN-α) bei Haarzellenleukämie u. Tumoren.

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