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Karies

(lateinisch caries: Fäule); weltweit am weitesten verbreitete Einzelkrankheit. In jeder Mundhöhle leben Bakterien, die sich von leicht verwertbaren Kohlenhydraten (Zucker) ernähren. Dabei scheiden sie Säuren aus, die den Zahnschmelz angreifen und entkalken (Demineralisation). Als Folge entsteht zuerst unter der intakten Zahnschmelzoberfläche eine entkalkte Stelle (Kreidefleck/Initialläsion); schreitet die Entkalkung fort, so bricht die Schmelzoberfläche ein - ein Loch, Karies, ist entstanden. Voraussetzung für die Entstehung von Karies ist Plaque. Drei Bereiche am Zahn werden bevorzugt von Karies befallen. Die gefurchten Kauflächen (Fissuren) der Molaren, die Zahnhälse entlang des Zahnfleischrandes sowie die Zahnzwischenräume.

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