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Parodontaler Screening Index (PSI)

Das PSI wird zur Früherkennung von Parodontitiden eingesetzt. Die Untersuchung wird mit einer speziellen Parodontalsonde (WHO-Sonde) durchgeführt, mit der auf einfache Art und Weise die Blutungsneigung der Gingiva und Rauigkeiten der subgingivalen Zahnoberflächen festgestellt sowie die Tiefe von Zahnfleischtaschen gemessen werden können. Zur Untersuchung wird das Gebiss in Sextanten aufgeteilt, in denen die Befunde erhoben und fünf unterschiedlichen Codes zugeordnet werden. Für jeden Bereich wird jeweils nur der höchste Wert notiert, erläuterte Wolfgang Bengel das Verfahren. Bei Code 0 sind Gingiva und Parodont gesund. Die Codes 1 und 2 deuten auf eine Gingivitis hin, Code 3 und 4 auf eine mittelschwere bzw. schwere Form der Parodontitis. Aufgrund der Ergebnisse wird der Zahnarzt gegebenenfalls eine weitergehende, umfassende parodontale Untersuchung durchführen und entsprechende Therapiemaßnahmen einleiten.

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