Heiße Wohlfühlgetränke für die kalte Jahreszeit

Wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, tut etwas Warmes unserer Seele besonders gut. Nichts ist schöner, als im Winter bei eiskalten Temperaturen gemütlich mit einer Tasse heißer Schokolade, Tee oder Kaffee auf dem Sofa zu sitzen und zu entspannen. Einige der Heißgetränke können sich sogar positiv auf unsere Gesundheit auswirken. Andere sollten Sie dagegen nur in Maßen genießen, da sie äußerst kalorienreich sind. Wir haben sieben Heißgetränke für Sie genauer unter die Lupe genommen. 

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Heiße Schokolade

Heiße Schokolade © istockphoto, IngaNielsen
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Eine herrlich duftende Tasse heiße Schokolade sorgt selbst bei ungemütlichem Winterwetter für gute Laune. Und wenn Sie bei der Zubereitung auf dunkle Schokolade mit einem hohen Kakaoanteil zurückgreift, tun Sie sogar Ihrer Gesundheit etwas Gutes: Denn Kakao enthält viele Antioxidantien, die uns unter anderem vor Krebserkrankungen schützen können. Doch Vorsicht: Eine Tasse heiße Schokolade hat auch ihre Tücken, denn mit wenigen Kalorien weiß dieses Getränk nicht zu glänzen.

Heiße Schokolade selber machen: Geben Sie 100 Gramm dunkle Schokolade in einen Topf und fügen Sie drei Esslöffel Zucker sowie einen Liter Vollmilch hinzu. Erhitzen Sie die Milch unter Rühren so lange, bis sich die Schokoladenstückchen vollständig aufgelöst haben – bringen Sie die Milch aber nicht zum Kochen. Servieren Sie die heiße Schokolade anschließend mit einem Klecks Sahne.

Kalorienärmere Variante: Bereiten Sie die heiße Schokolade mit fettarmer Milch zu und verzichten Sie auf die Sahne.

Tee

Tee in Glastassen © istockphoto, moncherie
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Eine Tasse heißer Tee wärmt uns nach einem Winterspaziergang wunderbar schnell wieder von innen auf. Auch eine zweite oder dritte Tasse können Sie sich unbesorgt gönnen, denn Tee an sich hat so gut wie keine Kalorien. Selbst, wenn Sie ihn mit ein wenig Zucker süßen, bringt es eine Tasse auf nicht mehr als 30 Kalorien.

Je nachdem welche Teesorte Sie wählen, kann sich das heiße Getränk außerdem positiv auf unsere Gesundheit auswirken. So wirken bestimmte Teesorten bei Erkältungen oder Magen-Darm-Beschwerden wahre Wunder.

Die folgenden Teesorten sollten Sie immer vorrätig haben:

  • Pfefferminztee: Hilft gegen Kopfschmerzen und beruhigt den Magen bei Bauchweh
  • Fencheltee: Hilft bei Heiserkeit und Blähungen
  • Kamillentee: Wirkt entzündungshemmend uns ist besonders gut zum Gurgeln bei Halsschmerzen geeignet
  • Salbeitee: Hilft bei Magen-Darm-Problemen und Heiserkeit
  • Lindenblütentee: Wirkt schweißtreibend und wird deswegen bei fiebrigen Erkältungen angewendet.

Glühwein

2 Tassen mit Glühwein © istockphoto, ChamilleWhite
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Sobald es draußen kälter wird, spätestens aber, wenn der Weihnachtsmarkt seine Tore öffnet, steht eine Tasse heißer Glühwein wieder hoch im Kurs. Werden aus einer Tasse jedoch zwei oder mehr, stellt der heiße Wein schnell eine echte Kalorienbombe dar. Denn eine Tasse Glühwein bringt es aufgrund des hohen Zuckergehaltes auf rund 200 Kalorien. Wer auf dem Weihnachtsmarkt Kalorien sparen möchte, sollte statt auf Glühwein lieber auf einen heißen Orangen- oder Holundersaft zurückgreifen.

Glühwein selber machen

Geben Sie einen Liter Rotwein zusammen mit einer Stange Zimt, einer Stange Sternanis und zwei Nelken in einen Topf. Schneiden Sie anschließend eine Orange mitsamt der Schale in Stücke und geben Sie sie ebenfalls in den Topf. Erwärmen Sie den Wein langsam und achten Sie darauf, dass er nicht kocht. Schmecken Sie den heißen Wein abschließend noch mit ein wenig Zucker ab.

Kaffee

Dampfender Kaffee und Kaffeebohnen © istockphoto, 5second
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Ohne eine Tasse heißen Kaffee in den Tag zu starten, ist für die meisten Deutschen unvorstellbar. Gerade wenn es im Winter draußen grau und ungemütlich ist, sorgen die Wärme und das im Kaffee enthaltene Koffein dafür, dass die trübe Stimmung verfliegt.

Wer Kaffee in Maßen genießt, tut seiner Gesundheit damit durchaus etwas Gutes: Denn Koffein verbessert die Konzentration und wirkt sich somit positiv auf die Leistungsfähigkeit aus. Zudem soll der Wirkstoff der Entstehung von Gallensteinen vorbeugen und womöglich sogar das Risiko für die Entstehung von Leber- und Dickdarmkrebs senken können. Mehr als vier Tassen Kaffee pro Tag sollten es allerdings nicht sein, ansonsten drohen unangenehme Nebenwirkungen.

Heiße Milch

Heiße Milch in einer Tasse © istockphoto, milla1974
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Eine heiße Milch mit Honig gilt bei Erkältungen als das Hausmittel schlechthin. Wenn es im Hals kratzt, kann vor allem der Honig helfen, die Schleimhäute zu beruhigen. Allerdings ist Honig sehr hitzeempfindlich, deswegen sollten Sie die Milch zunächst etwas abkühlen lassen, bevor Sie den Honig hinzufügen. Noch besser ist es, den Honig separat vor oder nach der heißen Milch einzunehmen.

Auch bei Einschlafstörungen wird gerne auf eine heiße Milch mit Honig zurückgegriffen. Milch enthält zwar einige Inhaltsstoffe, die das Einschlafen fördern, allerdings ist die enthaltene Menge eher gering. Deswegen kommt wohl in erster Linie der psychologische Effekt, den das Getränk auf uns hat, zum Tragen.

Apfel-Zimt-Punsch

Apfel-Zimt-Punsch © istockphoto, anna1311
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Ein alkoholfreier Punsch stellt im Winter eine leckere Alternative zu Glühwein dar. Je nach Zubereitung ist er außerdem deutlich kalorienärmer, da er weniger Zucker und keinen Alkohol enthält. Wenn Sie dem Punsch etwas Obst beigeben, können Sie Ihrer Gesundheit mit dem heißen Getränk sogar etwas Gutes tun.

Punsch selber machen

Schälen Sie ein Stück frische Ingwerwurzel und schneiden Sie es in Scheiben. Ebenso schneiden Sie einen Apfel in kleine Stücke. Geben Sie Apfel- und Ingwerstücke zusammen mit einem Liter naturtrüben Apfelsaft und dem Saft einer frischen Orange in einen Topf. Fügen Sie eine Stange Zimt, eine Stange Sternanis und zwei Nelken sowie einige gewaschene Orangenschalen hinzu. Lassen Sie das Gemisch kurz aufkochen und anschließend 30 Minuten lang ziehen. Erwärmen Sie den Punsch vor dem Servieren unter Umständen erneut.

Heiße Zitrone

Heiße Zitrone © pixabay, silviarita
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Eine Tasse heiße Zitrone soll bei Schnupfen, Halsschmerzen & Co. wahre Wunder wirken. Tatsächlich ist es jedoch so, dass sich eine Erkältung nicht durch eine erhöhte Vitamin C-Zufuhr behandeln lässt. Stattdessen sollten Sie Vitamin C besser vorbeugend einnehmen.

Wenn Sie sich eine heiße Zitrone frisch zubereiten, übergießen Sie den Zitronensaft keinesfalls mit kochendem Wasser, denn Vitamin C ist sehr hitzeempfindlich. Ist das Wasser zu heiß, geht der wertvolle Inhaltsstoff bereits verloren, bevor er überhaupt in den Körper gelangt.

Tipp: Wenn Sie gerade einmal keine Zitronen vorrätig haben, können Sie es anstatt mit einer heißen Zitrone auch einmal mit einer heißen Orange versuchen. Pressen Sie dafür den Saft einer Orange aus, übergießen Sie ihn mit warmem Wasser und süßen Sie bei Bedarf etwas mit Honig nach.

Aktualisiert: 05.05.2021 - Autor: Kathrin Mehner, Medizinredakteurin