Blutmauserung

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(Eppinger) der natürliche Abbau der Erythrozyten in Kombination mit der Ery-Bildung (Erythropoese) als Teilfunktion der Blutregeneration. Hierbei werden die im Knochenmark gebildeten u. in das periphere Blut abgegebenen roten Blutkörperchen (z.T. auch deren Vorstufen, die Retikulozyten) nach ca. 120 Tg. im retikulohistiozytären System abgebaut. Die Abbauintensität ist erkennbar am Mauserungsindex (auf 100 g zirkulierendes Hämoglobin bezogene Urobilinmenge im Stuhl u. Harn, normal 10–20 bzw. 150 mg/Tag, was einem Hb-Abbau von ca. 4,3 g entspricht).

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