Cholangitis, destruierende, nichteitrige

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Cholangitis
  • Ch., destruierende, nichteitrige

an den Ductuli (Schaltstücke) beginnende, fokale Entzündung durch mononukleäre u. plasmazelluläre Infiltrationen, die zu Nekrosen im Gallengangbereich führen, die schließlich obliterieren. Danach steht eine Wucherung der Ductuli ganz im Vordergrund, die schließlich über eine Fibrosierung zur primär biliären Zirrhose führt. Autoimmunerkrankung, die fast ausschließlich Frauen betrifft. Klinik: Juckreiz, später Ikterus u. Xanthome; Arthralgie; evtl. Zeichen der portalen Hypertonie im Stadium der Leberzirrhose. Diagn.: IgM-Erhöhung u. der Nachweis hochtitriger Antikörper gegen Mitochondrien (M2-Ak) sind typisch. Ther.: bisher lediglich mit Urodesoxycholsäure (Methotrexat wenig effektiv).

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