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Coxa valga

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Coxa
  • C. valga

  • Englischer Begriff: c. valga

Abbildung

nur beim Neugeborenen physiologische, sonst abnorme Steilstellung des Schenkelhalses (CD-Winkel > 140°). Ätiol.: entweder angeboren (C. v. congenita) oder als „Unterfunktions-C. v.“ bei Entlastung des Beines im Wachstumsalter, statischen Störungen (X- oder O-Bein), Abduktoreninsuffizienz oder Adduktorenspasmus (z.B. bei schlaffen oder spastischen Paresen), aber auch hormonell oder stoffwechselbedingt sowie nach direkter Schädigung (Osteomyelitis, Schenkelhalsfraktur etc.). Klinik: Bewegungseinschränkung im Hüftgelenk, rasche Ermüdbarkeit infolge Muskelatrophie, Verlagerung des Trochanter major distal der Roser-Nélaton-Linie. Der Zustand prädisponiert für eine Koxarthrose (s.a. Präarthrose) u. für die Coxa valga luxans.

  • C. v. luxans
    als Folge einer angeborenen Hüftluxation mit dysplastischer Flachpfanne... (mehr)

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