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Depolarisation

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  • Depolari|sation

  • Synonyme: -sierung

  • Englischer Begriff: depolarization

  • Fach: Physiologie

die Verminderung (Aufhebung; evtl. auch Umkehr = „Overshoot“) des Membranpotentials einer Muskel- oder Nervenzelle als Folge einer – natürlich oder künstlich (z.B. durch Transmitter [s.a. Acetylcholin] bzw. Muskelrelaxanzien) herbeigeführten – Änderung der Eigenschaften der Zellmembran. Es kommt zu einer Permeabilitätssteigerung für Natriumionen u. damit zum Na+-Einstrom in das Zellinnere („Depolarisationsstrom“). Anschließend erfolgt der Ausstrom einer äquivalenten K+-Menge. Im Allg. ist die D. verbunden mit einer unter- oder überschwelligen Erregung (s.a. EPSP, Aktionspotential). – Eine Dauer-D. erfolgt z.B. durch Suxamethonium.

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