Goji Beeren

Müsli mit Goji-Beeren © TesaPhotography

Die Goji Beere, im Englischen Goji Berry genannt, ist bekannt als eine Frucht für Gesundheit und Wohlbefinden. Gerade einmal zwei Zentimeter groß, länglich mit korallenroter Farbe sowie einem fruchtig-herben Geschmack sind Goji Beeren ein Bestandteil traditioneller chinesischen Medizin (TCM). Auch hierzulande freut sich die Frucht von der Pflanze namens Gemeiner Bocksdorn großer Beliebtheit. Kein Wunder, denn Goji Beeren enthalten wertvolle Vitamine und Vitalstoffe.

Verwendung der Goji Beeren

Beliebt sind die Früchte des Gemeinen Bocksdorn vor allem, da in diesen reichhaltige Wirkstoffe stecken, die zur Förderung der Gesundheit beitragen sollen. Die Beeren können nach dem Pflücken frisch sowie roh verzehrt werden.

Damit auch langfristig alle wertvollen Wirkstoffe der Goji Beeren enthalten bleiben, werden diese aber nach der Ernte zum schonenden Trocknen an die Sonne gelegt. Die getrockneten Beeren finden ihre Verwendung dann in Suppen, im Müsli, in Saucen, sie können aber auch zu Tee sowie Säften verarbeitet werden.

Doch nicht nur die Früchte des Gemeinen Bocksdorn werden in Nahrungsmittel verarbeitet, auch die Blätter, Wurzeln, Rinden sowie Samen.

Goji Beeren zur Stärkung der Abwehrkräfte

Goji Beeren üben auf Wissenschaftler sowie Ernährungsexperten vor allem deshalb Faszination aus, da sie, ein hohes Maß an verschiedenen wertvollen Inhaltsstoffen aufweisen. So ist auch eine einzigartige Gruppe von bioaktiven Molekülen, nämlich die Lycium-Barabrum-Saccharide in Goji Beeren erforscht wurden.

Des Weiteren zeichnen sich Goji Beeren durch ein hohes Maß an Vitamin C, einem Vitamin B Komplex bestehend aus Vitamin B1 und B2 aus. Hinzu kommt Vitamin E.

Folgende Inhaltsstoffe konnten zudem in Goji Beeren nachgewiesen werden:

  • 19 Aminosäuren
  • essentielle Fettsäuren
  • 21 Spurenelemente
  • Eisen
  • Kupfer
  • Magnesium
  • Beta-Sisterol
  • Cyperone
  • Betaine
  • Polysaccharide

Deshalb soll auch die Wirkweise von Goji Beeren vielseitig sein. So werden sie neben der Förderung zur Gesundheit vor allem auch in der Kosmetik zum Anti Aging geschätzt. Denn die Goji Beere wirkt durch ihre antioxidativen Eigenschaften zellschützend, sodass sie möglicherweise den Alterungsprozess verlangsamen kann. Die wertvolle Goji Beere soll aber noch weitere positive Wirkungen erzielen können.

Wirkung von Goji Beeren auf die Gesundheit

Die Goji Beere wird in folgenden Bereichen rund um die Gesundheit verwendet:

  • zur Stärkung des Immunsystems, durch hohen Vitaminkomplex
  • gegen Stress sowie Erschöpfungszuständen
  • bei Diabetes, beta-Sisterol soll Fettgehalt im Blut senken
  • gegen hohen Blutdruck
  • bei Herzkrankheiten
  • bei Problemen mit den Augen
  • zur Stärkung von Nieren und Leber

Forschungsergebnissen zufolge ist auch eine positive Wirkung der Goji Beeren auf die Aktivität im menschlichen Gehirn zu erkennen. Denn Goji Beeren scheinen auch als Schutz vor Amyloid-Peptiden zu fungieren. Diese werden unter anderem für die Entstehung von Alzheimer verantwortlich gemacht. Möglicherweise kann die Goji Beere also auch bei Alzheimer eine positive Wirkung ausüben, was jedoch noch erforscht wird.

Sind Goji Beeren giftig?

Immer mal wieder ist zu lesen, dass Goji Beeren absolut giftig seien und dementsprechend weder von Menschen noch Tieren verzehrt werden sollen. Diese These bezieht sich jedoch auf eine Untersuchung aus dem 19. Jahrhundert und deckt sich nicht mit den aktuellen Forschungsergebnissen.

Herkunft der Goji Beeren

Das Hauptanbaugebiet von Goji Beeren liegt in der Provinz Ningxia, im nördlichen Zentralchina. Dort wird den Gojji Beeren zu Ehren sogar jedes Jahr im August zum Abschluss der Gojji Beeren Ernte ein Fest gefeiert.

Die genaue Herkunft der Goji Beeren ist historisch unbekannt, es wird jedoch vermutet, dass die Pflanzen der Goji Beeren von Zentralasien nach Südeuropa gelangten. Fest steht jedoch, dass Goji Beeren heutzutage rund um den Globus an Pflanzen wachsen, die auch als Gemeiner Bocksdorn oder Chinesische Wolfsbeere bezeichnet werden.

Aktualisiert: 19.06.2017 – Autor: Sabrina Haas

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